Erst, als Riku eine sanfte Bewegung in seinen Locken spürte, öffnete er die Augen. Veränderte die Lage seines Kopfes, damit er den Grund für das angenehme Kribbeln, auf seiner Kopfhaut, ansehen konnte. Ein verliebtes Lächeln, legte sich auf das gesamte Gesicht des Blonden, als Riku ihn etwa ebenso verliebt ansah. Der Schleier der Lust, war dem der Liebe gewichen. Samus Augen, musterten seinen Schatz. Keiner sagte ein Wort. Ihre Blicke, sagten dagegen mehr, als es tausend Worte je gekonnt hätten. Ohne, dass er sich von Riku löste, rutschte Samu ein Stück weit nach unten, damit er auf selber Höhe, wie sein süsses Löckchen war. Seine Hände, lagen mittlerweile auf Rikus Wangen. Leicht hob Samu seinen Kopf an, um endlich wieder die tollsten Lippen im Universum, küssen zu können. Riku entwich ein Seufzen. Eines von der Sorte, welches jeder kennt, wenn er schon einmal voller Liebe geküsst wurde. Eine Hand immer noch an Rikus Wange, strich die andere durch seine verschwitzten Locken. Samus Lippen, folgten seiner Hand, mit unzähligen Küssen, die er auf Rikus Haut hinterliess, als dürfte er es jetzt gerade, in dem Moment, zum allerersten Mal tun. Bei seiner Stirn, verharrte er und schloss die Augen. Tief, atmete Samu durch. „Ich liebe dich, Riku Juhani Rajamaa! Und in den letzten Stunden, habe ich das Gefühl, dass ich dies, jede Stunde, jede Minute, etwas mehr tue, falls dies überhaupt möglich ist!“ Auch Riku schloss, bei dieser wunderschönen Liebeserklärung, die Augen. Mehr brauchte er nicht. Im Moment, war er der glücklichste Mensch im Universum. So glücklich wie noch nie in seinem Leben. Wie viele Frauen, wünschten sich genau das. Egal ob von Samu oder nicht. Und er bekam es. Er, der immer das Gefühl hatte und irgendwann wirklich daran glaubte, dass er das Unglück, in Sachen Liebe, gepachtet hätte und er es wohl einfach nicht verdient hatte, geliebt zu werden, wurde nun genau das. Und wie. So und noch viel mehr, als Riku es sich immer vorgestellt hatte, müsse Liebe sein. In dieser Beziehung, war er einfach zu weichgespült und hatte wohl etwas zu viele, weibliche Hormone abbekommen. Doch es war nicht bloss eine Träumerei, wie es viele immer nannten. Es gab sie wirklich. Diese Liebe, die mit Worten nicht zu beschreiben und mit nichts zu begreifen war. Mama hatte mal wieder recht, als sie ihm, nach jedem Mal, wenn ihm das Herz gebrochen wurde, sagte ’Der richtige Mensch, wird schon kommen, mein Liebling! Hab noch etwas Geduld’. Zum Glück, hatte er diese Geduld noch aufgebracht. Sonst wäre Riku, der für ihn perfekteste Mensch, durch die Lappen gegangen. Und wahrscheinlich, wäre er nie in den Genuss von so viel Liebe gekommen. Brummend und vor lauter Wohl sein, fast zerfliessend, nahm Riku die leichten Streicheleinheiten in sich auf, die ihm Samu schenkte, in dem er seine Finger, über Rikus Rücken gleiten liess. „Ist dir kalt, Schatz?“ Hielt Samu inne, als es Riku leicht fröstelte. „Ein bisschen nur.“ Sofort, zog Samu die Decke über sie beide. Er machte nicht die kleinste Anstalt, aufzustehen. „Müssen wir nicht langsam los?“ Leicht, schüttelte Samu den Kopf. „Die können auch mal warten.“ – „Als ob sie das auf uns, nicht ohnehin immer mal wieder müssen.“ Lachte Riku auf. Samu verdrehte kurz die Augen und griff, neben sich, wo er irgendwo seine Telefon vermutete. „Wir haben noch eine knappe Stunde. Also noch eine halbe Stunde Kuscheln und danach Duschen.“ Vergrub Samu seine Nase in Rikus Locken. „Aber jeder für sich.“ Samu sah Riku entgeistert an. „Du willst ohne mich duschen gehen?“ – „Von wollen, ist gar keine Rede, Grosser. Aber sonst kommen wir heute nicht mehr aus diesem Zimmer raus.“ – „Will ich auch nicht.“ Grummelte Samu. „Wir haben es ihnen versprochen, Samu. Und ich weiss, zumindest von Sami, dass er sich sehr darauf freut.“ – „Ich weiss. Aber ich kann es mir gerade nicht vorstellen, auch nur einen Millimeter von dir getrennt zu sein.“ Wie zur Unterstützung seiner Worte, schlang Samu seine Arme, fest um Riku. „Wir haben ja noch morgen, Schatz. Ausserdem, gewöhn dich nicht zu fest daran. Wir haben noch ein paar Wochen Tour vor uns.“ – „Auf die ich mich unglaublich freue. Doch es geht absolut nichts, über das hier. Rein gar nichts.“ Riku lächelte. „Weiss ich doch. Und dafür, dass du es genau so siehst, könnte ich dich, für den Rest meines Lebens oder zumindest des heutigen Tages, abknutschen!“ Auf Samus Lippen, legte sich dieses unwiderstehliche Grinsen. Gleichzeitig, zuckte seine Augenbraue. „Dagegen, hätte ich überhaupt nichts einzuwenden!“ Umschloss er Rikus Lippen, mit seinen. Um ihn in einen Kuss zu verwickeln, der Zeit, Raum und andere Vorhaben, von null auf gleich, in den Hintergrund stellte.
Irgendwann, nachdem sie noch so richtig schön lange gekuschelt hatten und ihnen dann doch noch fast die Zeit etwas knapp wurde, schälte sich Riku unter der Decker hervor. Samu seufzte theatralisch leidend. „Kann ich nicht doch mit kommen? Es würde doch viel schneller gehen. Ausserdem, halte ich das nicht aus.“ – „Schnell? Ernsthaft?“ Grinsend, wandte sich Riku noch einmal zum grossen Blonden um. „Nur Duschen, dass ist das, was du nicht aushalten wirst. Glaub mir!“ Schmollend, vergrub Samu sein Gesicht im Kissen. „Nicht schmollen Grosser!“ Küsste sich Riku einmal über Samus Nacken und strich ihm durch die Haare. „Danke!“ Flüsterte er ihm darauf ins Ohr. „Wofür?“ Drehte Samu sein Gesicht, Riku zu. „Für mein wundervolles Geburtstagsgeschenk. Das Schönste, Beste, Heisseste und Erregendste Geschenk, welches ich je bekommen habe!“ Strich Rikus Nase, einmal über Samus Seite, bis seine Lippen ihm einen sanften Kuss auf die Schläfe hauchten. „Immer wieder gerne, mein Schatz!“ Griff Samu nach Rikus Locken. „Und jetzt, schwing deinen umwerfenden Körper unter die Dusche, bevor ich mich vergesse und dich noch einmal vernasche.“ Raunte Samu und schnappte nach Rikus Lippen. Seufzend und sich gegen alles in ihm stemmend, löste sich Riku, nun endlich von Samu. Dieser kuschelte sich noch etwas unter die Decke und sah seinem Schatz dabei zu, wie er im Badezimmer verschwand. Als das Wasser rauschte, schloss Samu die Augen. Er durfte sich nicht annähernd vorstellen, wie sein Süsser jetzt unter der Dusche stand und sich einseifte. Sonst würde er ein mächtiges Problem bekommen. Die Gedanken auf etwas anderes zu lenken, war jedoch schwieriger als gedacht. War er wirklich so Sex besessen, stellte sich Samu die Frage, als seine Hand unter der Decke verschwand.
Sein Körper zitterte noch leicht, als Riku wieder aus dem Bad kam. „Nicht dein Ernst, Haber?“ Weiteten sich Rikus Augen, als er seinen Freund sah. Ein Blick genügte, dass er wusste, was dieser getan hatte, während er unter der Dusche stand. Samu setzte sich auf, und legte den Kopf schräg. „Als ob du besser wärst, Rajamaa. Ich kenne diesen Blick zu gut. Schliesslich habe ich ihn in den letzten Stunden, oft genug gesehen.“ Mit den Schultern zuckend, biss sich Riku auf die Lippe. „Hast du wenigstens an mich gedacht, dabei?“ Krabbelte Riku zu Samu aufs Bett und gab ihm einen Kuss. „Was denkst du denn? Deshalb kam ich doch erst in so grosse Not.“ – „Gut! Ich nämlich auch. Jetzt aber an unter die Dusche, Hapa.“ Scheuchte Riku den Grossen aus dem Bett. Absichtlich, wackelte Samu mit seinem süssen Knackarsch, als er im Bad verschwand. Lachend, schüttelte Riku den Kopf und schlüpfte in die frischen Kleider, die über dem Stuhl hingen. Sogar daran, hatte Samu gedacht. Er war einfach unglaublich.
„Du hast die Kleider entdeckt, wie ich sehe.“ Schmiegte sich Samu, nur im Handtuch bekleidet, an Rikus Rücken. Liess seine Hände im Hemd verschwinden, welches Riku eben am zu knöpfen war. „Du denkst auch an alles.“ – „Ich kann doch nicht verantworten, dass mein Freund, nur im Handtuch bekleidet, in den dritten Stock runter fahren muss, um sich an zuziehen.“ Die warme Haut unter Samus Händen, überzog es mit einer leichten Gänsehaut. Überall dort, wo er darüber strich. „Samu.“ Seufzte Riku. Am liebsten, würde er jetzt diese verdammten Klamotten wieder von seinem Körper reissen, um Samu überall auf seiner Haut zu spüren. Wie konnte der Kerl ihn nur immer wieder so aus dem Konzept bringen? Riku liess seinen Kopf in den Nacken fallen, so dass er auf Samus Schulter lag. Die Augen waren geschlossen. Samu hatte nun nicht mehr bloss seine Hände zum Einsatz geschickt, sondern auch seine Lippen. Und denen, war Riku verfallen. Von Anfang an. Er erinnerte sich noch immer an den Moment, als er sie das erste Mal auf seinen spürte. Das schönste Gefühl aller Zeiten. „Wir müssen los. Doch wenn du so weiter machst, werfe ich das alles, heute Abend, echt noch über den Haufen.“ Riku spürte Samus Grinsen an seinem Hals. „Und dir gebe ich die Schuld daran.“ – „Hey!“ Liess Samu empört von Riku ab. Lachend drehte sich Riku zu Samu um. „Das ist also der Dank dafür, was ich dir geschenkt habe? Und, dass ich dich in den siebten Himmel geschickt habe?“ Riku legte den Kopf schief und versuchte sich sein Grinsen zu unterdrücken. Samu sah zu knuffig aus, wenn er schmollte. „Du weisst ganz genau, dass ich dies nie machen würde, Grosser.“ Legte Riku seine Hände an Samus Taille und zog ihn an sich heran. „Es waren die schönsten Stunden, seit unserem Urlaub. Und für dieses Geschenk, werde ich dir für immer dankbar sein!“ Sanft strich er Samu, mit seiner Nase und seinen Lippen, über die Wange. „Ich liebe dich!“ Samu liess sich fallen. Immer, wenn er den braunen Lockenkopf in seiner Nähe hatte und noch viel mehr, wenn er ihn im Arm hielt, konnte dies Samu tun. Riku war, auch wenn er Teil der Band und der Musik war, der Ort, wo er einfach abschalten konnte. Alles um sich vergessen. Einfach nur sein. Sich sein. „Du bist mein schönster Ort!“ Schmiegte sich Samu fest in Rikus Arme. „Ich weiss, mein Schatz! Und du bist meiner! Aber erfüllst du mir noch einen Wunsch?“ – „Jeden!“ – „Zieh dich an, damit wir runter gehen können.“ Seufzend vergrub Samu sein Gesicht an Rikus Hals. „Es ist nicht so, dass ich nicht…“ Samus Lippen, brachten ihn zum Schweigen. „Das weiss ich.“ Nach einem intensiven Kuss, löste sich Samu von Riku, um sich an zu ziehen. Es wurde tatsächlich Zeit, dass sie endlich mal aus dem Bett und dem Zimmer kamen. „Du siehst zu gut aus!“ Lächelte Riku, als er sich zu Samu umdrehte. Er trug ebenfalls ein Hemd. Und in Hemden, sah Samu einfach zum anbeissen aus. Leicht, biss Riku sich auf die Lippe. „Ich freue mich schon darauf, dir dieses Hemd aus zu ziehen!“ – „Lass das, Löckchen.“ Strich Samu noch einmal über Rikus Lippen. „Und jetzt raus mit dir.“ Schob er seinen Schatz vor sich her, aus der Tür. Die Karte eingesteckt, sah Samu sich kurz um. Der Gang war leer. So konnte er es sich nicht nehmen lassen und legte Riku den Arm um die Schulter, als sie zum Aufzug gingen. „Du riechst so verdammt unwiderstehlich! Ist dir das bewusst?“ Liess Samu seine Nase kurz über Rikus Hals streichen, bevor er ihm einen Kuss auf die Schläfe hauchte. Riku schloss die Augen und atmete tief durch. Sofort, schlang Samu seinen Arm noch etwas fester um seinen Schatz. Bis das, manchmal echt nervende Bling des Fahrstuhls, ihnen signalisierte, dass sie angekommen waren.
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Leave the past behinde
FanfictionEin einziger Moment, kann dein ganzes Leben verändern... Mit dem Moment, als Riku Rajamaa, Musiker aus Leidenschaft und begnadeter Gitarrist, das Studio betritt, verändert sich nicht nur die Situation der finnischen Band Sunrise Avenue. Auch sein e...
