Entkräftet und ausgepumt, liess Riku sich auf Samu sinken. Dieser strich ihm durch die verschwitzten Locken und verteilte Küsse darin. Wohlig seufzte Riku. „Geht es dir gut?“ Flüsterte Samu. „Jaaaa!“ Kam ganz lang gezogen und voller Erleichterung, von Riku. „Gut!“ Lächelte Samu. Angelte, etwas umständlich, nach der Decke hinter sich und warf sie über sie beide. Schlang seine Arme wieder fest um seinen Schatz und liess sich erneut in diesen Moment fallen. Es war einfach zu schön. Rikus warmer Atem, strich sachte über seine Brust. Die eine Hand, vergrub sich in Samus Haaren. Die andere, spielte mit seinen Fingern, die Samu mit Rikus verschränkt hatte. Dabei fiel immer wieder ein kleiner Kuss auf die nackte Haut. Der schönste Augenblick, seit langem. Weshalb ihn, keiner der beiden, beenden wollte. „Das war mehr als nötig.“ Rieb Riku seine Wangen an Samus Brust. „Oh ja.“ Seufzte Samu und drehte sich eine von Rikus Locken um den Finger. Die Finger der anderen Hand, kraulten sich durch den Rest, der weichen Haarpracht. „Willst du hier liegen bleiben?“ Vergrub Samu auch noch seine Nase in der lecker duftenden Mähne. Riku nickte. „Für den Rest meines Lebens.“ – „Spinner.“ Grinste Samu. „Der erste Druck, ist ja jetzt schon mal gelöst.“ Küsste Riku Samus Muttermale. „Jetzt möchte ich einfach nur noch Kuscheln.“ – „Aber nicht hier. Wir haben doch so ein schön kuscheliges Bett.“ Wühlte sich Samu durch Rikus Haare. „Gute Idee!“ Riku schälte sich unter der Decker hervor und stand auf. „Was für wundervolle Aussichten.“ Brummte Samu, als Riku in Richtung Treppe ging. Ein verschmitztes Grinsen, legte sich auf dessen Gesicht, weil er ganz genau wusste, dass Samu seine Rückansicht meinte. Weshalb er absichtlich mit seinem Hintern wackelte. „Du bist unmöglich.“ Schnappte sich Samu seinen Freund und warf ihn, unter gequietschten Lauten, über seine Schulter. „Samu, lass mich runter!“ – „Gleich, mein Schatz.“ Küsste Samu Rikus Hintern. Oben im Zimmer angekommen, sank Riku sachte auf die Matratze. Samu stützte sich, nur halb auf dem Bett, seine Hände neben Rikus Kopf ab und sah ihm in seine wundervollen, blaugrauen Augen. Die Fenster, zu dessen wundervoller Seele. Das schiefe Lächeln, welches für das Grübchen an seinem Kinn verantwortlich war, seine Augen erreichte und diese süssen Fältchen darum bildete, legte sich auf Rikus Lippen. Er strich durch Samus Haare und liess sie, beim zweiten Mal, darin vergraben. „Leg dich endlich zu mir.“ Flüsterte Riku und küsste Samus Lippen. Dieser riss sich vom Anblick seines Freundes los und legte sich zu ihm. Riku richtete sich kurz auf und zog die Decke über sie beide. „Liegen wir, tatsächlich, mitten am Nachmittag, im Bett?“ Grinste Samu zu Riku hoch, der ihm einen Kuss auf die Stirn drückte. „Auch das, wurde mal wieder Zeit. Nach all den Monaten Arbeit.“ Kuschelte sich Riku dicht an Samus Seite. „Da hast du vollkommen Recht. Und wenn wir morgen nichts vor haben, ziehen wir das auch morgen weiter durch.“ Samu sah Riku fragend an, da er nicht wusste, ob sie was vor hatten. „Wir haben nichts vor. Ich wäre ja morgen, noch für einen kleinen Ortswechsel in die Badewanne.“ Biss sich Riku auf die Lippe. „Liebend gerne.“ Fing Samu an, sich über Rikus Haut zu knabbern. Lachend, weil es zwischendurch kitzelte, want sich Riku unter Samus Liebesbekundung. „Ah, Samu.“ Leicht, drückte er ihn von sich weg. Gefühlte Minuten, sahen sie sich einfach nur in die Augen. „Denkst du, ich würde das packen, mit The Voice?“ Unterbrach Samu leise, die Stille. „Wenn einer die Herzen im Sturm erobern kann, dann du.“ – „In Finnisch?“ Grinste Samu. „Du bist ein cleverer Kerl. Du würdest das mit dem Deutsch, sicher hinbekommen. Daran, solltest du deine Entscheidung, nicht abhängig machen.“ – „Ich mache sie von dir abhängig.“ Riku schüttelte den Kopf. „Das solltest du auch nicht. Wir sind ein Paar und keine Siamesischen Zwillinge.“ Strich Riku Samu eine Haasträhne aus dem Gesicht. Seufzend legte dieser seinen Kopf, ganz nah neben Rikus. „Was ist los, Schatz? Hmm?“ Berührte Riku Samus Stirn, mit seinen Lippen. „Ach ich weiss auch nicht. Ich glaube, ich habe einfach Angst.“ Als würde er sich so in Sicherheit bringen, kuschelte sich Samu wieder fest an Riku heran. „Wovor denn? Sprich mit mir.“ – „Davor, was das alles mit sich ziehen wird oder zumindest kann.“ Riku setzte sich auf und zog Samu mit sich. Seinem Schatz, war gerade nach reden zumute, also würden sie jetzt über dieses Angebot, welches ihr aller Leben verändern könnte, sprechen. „Dadurch, würden mehr Leute auf uns aufmerksam. Und was das alles mit sich ziehen kann...könnte...wird unser Leben verändern.“ Samu lehnte seinen Kopf gegen den von Riku, der ihm sachte durch die Haare strich. „Grösserer Bekanntheitsgrad, bedeutet mehr Fans. Was grundsätzlich und mit den Augen eines Geschäftsmannes, betrachtet, eine tolle Sache ist. Was jedoch auch grössere Hallen und weniger intime Konzerte, bedeutete. Das wäre ja noch zu meistern. Doch für den Einzelnen Menschen, der ein Privatleben hat, zieht dies mit sich, dass wir noch weniger Privatsphäre haben werden. Das es sich vielleicht, bis nach Finnland ziehen wird.“ Es sprudelte nur so aus Samu heraus. Riku fand es schön, machte sich Samu die selben Gedanken, wie er selber auch. Sollte er es ihm, bei so vielen Bedenken, einfach ausreden? Nein! Riku würde hinter Samu stehen, wenn dies alle anderen auch taten. „Weisst du, was das für uns bedeutet?“ Riku nickte. „Und je grösser das Ganze wird, desto schwieriger wird es, mit unserer Liebe an die Öffentlichen zu gehen.“ Rikus Blick war nachdenklich aus dem Fenster gerichtet. „Ich will doch einfach nur dich und Musik machen.“ – „Du hast doch all die Jahre nicht so hart gearbeitet, um immer an der selben Stelle zu treten? Das wärst nicht du, Samu.“ – „Aber zu welchem Preis? Vielleicht würde es halt noch ein paar Jahre länger dauern, bis wir grösser sind, dafür entwickelt sich das Ganze langsam und nicht explosionsartig. Was durchaus der Fall sein könnte.“ Es war eine verdammte Zwickmühle. Auf der einen Seite, würde es Samu reizen, was Neues auszuprobieren. Auf der anderen Seite, hemmte ihn der Respekt vor dem, was danach kam. Oder zumindest kommen könnte. „Dieses Jahr, war ziemlich Hardcore, was die nicht vorhandene Freizeit, anging. Das weisst du. Wenn ich diesem Angebot zustimme, dann bin ich von Juli bis Dezember, mit Unterbrüchen, eingespannt. Auf Tour wollten wir auch noch. Das neue Album Promoten, steht an. Es wird wieder nichts mit Freizeit. Und Zweisamkeit schon gar nicht. Ich bin in Berlin und du hier, in Helsinki. Wir würden eine Fernbeziehung führen.“ Prickelnd klang anders, das musste Riku zu geben. „Davor, habe ich am meisten Angst.“ Vergrub Samu sein Gesicht in Rikus Halsbeuge. „Ich will dich nicht verlieren.“ Kam gedämpft von Samu. „Du verlierst mich doch nicht, nur weil du, immer mal wieder, ein paar Wochen in Berlin bist.“ Riku drückte Samu einen Kuss ins Haar. „Und wenn doch? Ich würde es nicht ertragen.“ – „Hey!“ So gut es ging, legte Riku seine Hände an Samus Wange und zwang ihn dazu, ihn an zu sehen. „Das wirst du nicht. Hörst du? Ich liebe dich und würde dich niemals her geben Egal was kommt.“ Sanft küsste er Samus Stirn und zog ihn wieder fest an sich. „Wenn du das machen möchtest, dann stehen wir die Zeit gemeinsam durch. Ich könnte ja vielleicht auch mal mit nach Berlin kommen.“ Vergrub Riku seine Nase in Samus Haaren. „Weisst du was? Am besten rufst du die morgen mal an, sie sollen dir ein Detailliertes Programm schicken, falls die sowas haben. Oder, schreibst ihnen eine Mail.“ Samu hob den Kopf und sah Riku erstaunt an. „Du würdest mich dabei unterstützen? Dein Ernst?“ – „Wir sind doch ein Team, Samu. Auch wenn wir mal nicht das Selbe tun, steht jeder aus dem Team, hinter dem anderen.“ Ein leichtes Lächeln, umspielte Samus Lippen. „Ich habe den allerbesten Freund, den man sich nur wünschen kann! Und einfach nur unglaubliches Glück!“ Verwickelte er Riku in einen Kuss. Eigentlich, wollte Samu von vornherein absagen. Es war doch einfach nur zu dumm und naiv, auch nur zu glauben, dass er sich in eine Deutschen Fernseh Show setzte und dort auch noch triumphierte. Aber mit dieser starken und unbeugsamen Unterstützung im Rücken, würde Samu tatsächlich noch einmal darüber nach denken. „Wenn du dich dafür entscheidest...“ Nuschelte Riku in den Kuss hinein. „...werde ich unglaublich stolz auf dich sein. Egal, wie es ausgeht!“ Verlangte Riku darauf, nach mehr. Seine Zunge, stiess an Samus Lippen, bis dieser ihr Einlass gewährte. Zuerst langsam, als müsse sie erforschen, wo sie hier war, schlich sie um Samus Zunge herum. Strich an ihr entlang. Neckte sie. Samu stieg in dieses Spiel mit ein. Eine Ewigkeit, erforschten sie sich gegenseitig. Verfielen in einen langsamen Walzer. Der jedoch schnell mal zu einem heissen, erotischen Tango wurde. Einer der Art, der beiden den Atem raubte. Nach diesem ringend, lösten sie sich von einander. „Ich wäre ja schön blöd, wenn ich den besten Küsser, den ich kenne, einfach so verlassen würde, wegen einer Fernseh Show.“ Grinste Riku schelmisch. „Nein, nicht!“ Quietschte er auf, als Samu anfing, ihn zu kitzeln. Eine kleine Rangelei begann, bei der sie, irgendwann, quer im Bett lagen und Riku auf Samu sass. „Du bist verdammt flink heute.“ Gab sich Samu geschlagen. Riku verschränkte seine Finger mit Samus und beugte sich zu diesem nach unten. „Ich hätte ein bisschen Hunger, Samu.“ Hinterliess er eine feuchte Spur von Küssen, auf Samus Schlüsselbein. „Das trifft sich gut. Ich auch.“ Neigte Samu den Kopf zur Seite, um Riku Platz zu machen. „Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob wir beide auf das Selbe Hunger haben.“ Kamen die Worte, seufzend über Samus Lippen. „Was es gerade so hat, im Kühlschrank.“ Unterbrach Riku seine Küsse nicht. Die leicht roten Stellen, vom Knabbern, wurden wieder mit solchen bedeckt. „Bist du sicher, dass du nicht auf etwas ganz anderes, Hunger hast? Mich zum Beispiel?“ Riku liess von Samu ab. „Na ja, so wie du gerade an mir rum knabberst.“ Zuckte Samu unschuldig die Schultern. „Auf dich auch. Aber ich habe wirklich Hunger. Wir haben seit dem Frühstück, nichts mehr gegessen.“ – „Dann lass uns nach sehen, ob wir was Schnelles haben.“ Schälte sich Samu unter Riku hervor. Rutschte vom Bett und schlüpfte in die erst Beste Jogginghose. Die andere lag noch im Wohnzimmer. Riku beobachtete ihn dabei. „Kommst du?“ – „Gleich.“ Liess Riku Samu schon mal vorgehen. Nur, um ihm nach zu sehen. Wie er, nur in seiner Jogginghose, die viel zu tief, also genau richtig sass, aus dem Zimmer schlenderte. Riku vergrub kurz sein Gesicht in der Decke, bevor er sich ebenfalls an zog und Samu folgte. „Na du?“ Sah Samu kurz aus dem Kühlschrank, in den er den Kopf gesteckt hatte. „Findest du was?“ Lehnte sich Riku, ebenfalls vorne über, auf Samus Rücken und küsste seinen Nacken. „Keine Ahnung. Nach was ist dir denn?“ – „Haben wir nicht noch Fisch?“ Samu machte ein paar Handgriffe und schon hatte er einige Zutaten, für ein Abendessen, auf die Küchenzeile gelegt. Gemeinsam, ohne viele Worte zu verlieren, jedoch permanent die Nähe des anderen zu suchen, bereiteten sie das Essen zu. Gegessen wurde doch tatsächlich, ganz zivilisiert, am Esstisch. Bei Kerzenschein. Riku der Romantiker, konnte es nicht lassen. Eine geniesserische Stille, lag über dem Rest des Abends, den sie, kuschelnd vor dem Kamin, ausklingen liessen. Nach Monaten des Trubels, waren Samu und Riku froh, einfach mal in der Ruhe ab tauchen zu können. Es war für sie, ebenfalls eine Art Entspannung. Die ihrer Sinne, die auf Tour und im Studio, auf Hochtouren liefen und kaum zur Ruhe kamen.
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Leave the past behinde
Fiksi PenggemarEin einziger Moment, kann dein ganzes Leben verändern... Mit dem Moment, als Riku Rajamaa, Musiker aus Leidenschaft und begnadeter Gitarrist, das Studio betritt, verändert sich nicht nur die Situation der finnischen Band Sunrise Avenue. Auch sein e...
