„Besser?“ Sah Riku zu Samu hoch. „Ein bisschen. Danke!“ Legte Samu seine Stirn an die von seinem Schatz. „Du bist echt verrückt! Das weisst du?“ Lachte Riku. „Nur nach dir!“ Kostete Samu noch einmal von Rikus Lippen, bevor er von ihm ab liess. Das Gröbste beseitigt, verliess er, als erster die Kabine. Fröhlich vor sich hin pfeifend, wusch Samu sich die Hände. „Spinner!“ Gab ihm Riku einen Klapps auf den Hintern. Ein schallendes Lachen entwich dem Grossen darauf. Diese Tiefe, bei dem sich das Vibrieren, auch durch Rikus Körper zog. Wie er es liebte, wenn Samu so herzhaft lachte. „Ich liebe dich, Rajamaa!“ Gab er Riku noch einen Kuss, bevor er ihm den Vortritt aus der Toilette liess. „Ich dich auch, Hapa!“ Schenkte ihm dieser ein strahlendes Lächeln, als er an ihm nach draussen ging.
Mikko trommelte nervös mit den Fingern auf seinem Oberschenkel herum. Mahnend sah er die beiden an, als sie in sein Blickfeld kamen. „Sorry, menschliche Bedürfnisse.“ Zuckte Samu gleichgültig mit den Schultern. Er hatte keine Lust, sich auf irgendeine Diskussion einzulassen. Riku stiess ihn in die Seite. Samis Blick war fragend, worauf Samu seine Augenbraue tanzen liess und schelmisch grinste. „Nicht euer Ernst?“ – „Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss! Nicht war Löckchen?“ Wuschelte er Riku durch die Haare. Dabei sah er ihn dankend, verliebt und sehnsüchtig zugleich an. „Immer wieder gerne!“ Entwich Riku schneller, als er es verhindern konnte. Worauf seine Bäckchen sich noch etwas röter färbten, als sie es ohnehin schon waren. Samu entwich ein schallendes Lachen. Sein Löckchen war einfach zu süss, wenn er verlegen war. Und dies geschah immer mal wieder. Fest, wenn auch nur kurz, zog er ihn an seine vibrierende Brust. „Ich liebe dich Löckchen!“ Flüsterte er zwischen dem Lachen. Einmal ganz tief einatmen, um den besten Duft auf Erden, in sich aufzunehmen, schon hatte ihn der Blonde wieder aus seiner Umarmung gelassen. Immer noch lachend den Kopf schüttelnd. „Können wir jetzt los? Oder hat sonst noch einer von euch Kindsköpfen ein männlich, menschliches Bedürfnis, welches er erleichtern muss?“ Schaltete sich Mikko ein. „Also wenn du so fragst...“ Antwortete Samu und grinste Mikko frech an. „Du hast den Bogen heute schon überspannt und deinen Kredit aufgebraucht.“ Mit diesen Worten, wandte sich Mikko zum gehen. „Samu.“ Riku sah ihn gespielt böse an. „Lass mich doch.“ Schob er ihn vor sich her. „Ihr seit echt zwei Knalltüten!“ Lachte Osmo, als er an ihnen vorbei ging. Samu kam es nicht im Traum in den Sinn, sich zu beeilen. So schlenderte er, ein ganzes Stück hinter den anderen, auch hinter Riku, her. Was für ein schöner Anblick, grinste Samu vor sich her. Irgendwie schien ihr kleines Gerangel in der Toilette, auf Samu zu wirken, wie eine Droge. „Wo bleibst du denn?“ Drehte sich Riku irgendwann zu ihm um. Samus Grinsen, war ihm nicht entgangen. „Ich geniesse bloss die nette Aussicht hier.“ – „Mikko wird dich noch einen Kopf kürzer machen. Und das fände ich ziemlich schade.“ Ging Riku jetzt wieder neben seinem Schatz her. „Wird er nicht. Ich hab den Sänger Bonus.“ – „Eingebildet bist du gar nicht, was?“ Samu verzog seine Mundwinkel zu seinem typisch schiefen Grinsen. Was für Riku Antwort genug war. Natürlich, wie Samu es geahnt hatte, mussten sie noch warten, bis es ans Boarding ging. „Samu?“ Wissend, dass gleich eine Bitte von Riku kam, sah er zum ihm. „Alles was du willst!“ – „Du weisst doch gar nicht, was ich sagen wollte.“ Lachte Riku auf. „Du wolltest mich um etwas bitten. Da hast du immer diesen gewissen Unterton in deiner Stimme, wenn du meinen Namen sagst.“ Erstaunt sah Riku Samu an. „Ist so. Also? Was möchtest du?“ – „Kuscheln.“ Samus Augenbraue schnellte in die Höhe. „Jetzt? Hier?“ Riku schüttelte den Kopf. „Im Flugzeug.“ – „Ich sage doch. Alles was du willst.“ Zufrieden lächelte Riku. Das mit dem Kuscheln im Flugzeug, dass es nicht so auffiel, hatten sie schon ziemlich gut drauf. Übung macht bekanntlich den Meister.
Da Mikko immer, mehr oder weniger die selben Plätze reservierte, verzogen sich die beiden Turteltauben, auf ihre alt bekannten Plätze. Riku am Fenster. Samu gleich daneben. Armlehne hoch und so nah an seinen Liebsten gerutscht, wie es nur ging. Samu wusste ganz genau, dass er bald darauf hingewiesen würde, sich richtig auf seinen Platz zu setzen. Doch bis dahin, würde er die Zeit nutzen. Riku hatte sich so entspannt und so gemütlich, wie es in einem Flugzeug eben ging, hingesetzt, als er auch schon Samus Kopf an seinem spürte. Augenblicklich legte sich ein Lächeln auf sein Gesicht. Samu war einfach sein grosses Kuschelmonster. Und dafür, liebte er ihn noch viel mehr. Samu setzte sich etwas anders hin, so dass es nicht so auffiel, wenn er kurz an Rikus Hals knabberte. Wenn sie jetzt Zuhause wären, er würde den ganzen Tag nicht aus dem Bett und seinen Schatz lieben, bis es nicht mehr ging. „Ich liebe dich so wahnsinnig, dass ich dich gerade die ganze Zeit vernaschen könnte.“ Raunte er Riku ins Ohr. „Sag mal, leidest du an einem Hormon Überschuss?“ Hörte man hinter ihnen Mikko brummen. Samu verdrehte genervt die Augen. Langsam aber sicher, gab ihm das Gestänker auf die Nerven. „Wechsel doch den Platz, wenn es dir auf die Eier geht.“ – „Samu.“ Versuchte ihn Riku zu besänftigen. „Nein, nichts Samu. Irgendwann reicht es auch mir. Seit wir hier sind, und das für einmal pünktlich, nichts als dumme Sprüche oder Gestänker. Es reicht!“ Samu würde bald mal der Kragen platzen „Dann benimm dich nicht wie ein Hormongesteuerter Teenager!“ Konterte Mikko. „Ich kann auch gehen, wenn ich dir so sehr auf den Sack gehe.“ Wollte Samu aufstehen, als er Rikus Hand auf seinem Arm spürte. „Lass gut sein jetzt, Samu.“ – „Steh auf Mikko. Du kannst meinen Platz haben. Ich komm mit den beiden Hormon gesteuerten schon ganz gut zurecht.“ Stand Sami neben Mikkos Reihe und sah ihn auffordernd an. Er hatte Samus Stimmlage sicher richtig gedeutet, dass er bald platzte. Aber zurückhalten, was das Kuscheln mit Riku anging, würde er sich auch nicht. Und wenn es nur aus purer Provokation war. Nickend stand Mikko auf und setzte sich an Samis Platz. „Alles gut bei Mikko und dir?“ – „Der nervt mich gerade einfach nur.“ Samu sah Sami dankend an und wandte sich wieder Riku zu.
„Musste das sein, Samu?“ Riku sah ihn unverständlich an. „Ja musste. Und jetzt laber mich nicht auch noch voll, sonst tausche ich den Platz.“ Sah er ihn mit diesem Blick an, der Riku nur zu gut kannte. Er legte seine Hand in Samus Nacken und spielte mit den kurzen Haaren dort. Bis dessen Muskeln sich entspannten, er die Augen schloss und anfing zu brummen. „Was machst du bloss mit mir?“ Drehte Samu seinen Kopf und sah Riku fragend an. „Keine Ahnung. Was machst du mit mir?“ Rutschte Riku näher an den Blonden heran und liess seinen Kopf auf Samus Schulter sinken. Seine Hand rutschte dabei ebenfalls tiefer, bis sie unter Samus Shirt verschwinden konnte. „Jääpuikko.“ Grinste Samu, über Rikus eisigen Finger. „Sorry!" nuschelte er an Samus Hals. „Decke?“ Riku nickte, bevor er sich wieder richtig hinsetzte. „Könnten wir zwei Decken haben?“ – „Aber sicher doch. Ich bringe sie ihnen, sobald wir in der Luft sind. Ich bitte sie noch, ihre Armlehne in die richtige Position zu bringen.“ Samu nickte und legte sie wieder nach unten. „Zwei Decken?“ Riku sah Samu fragend an. „Einfacher zum kuscheln.“ Doch küssen war dennoch nicht drin. Ob mit oder ohne Decke. Das musste, wohl oder übel, bis im Bus warten. Auch wenn Samu gerade süchtig war. Es war aber auch eine Scheisse, wenn man die Liebe nicht ausleben konnte.
Kaum waren sie in der Luft, bekamen sie auch schon ihre Decken. Eine schlang er um sein Löckchen, die andere legte er um sie beide. Kaum gemacht, ruschte Riku dicht an ihn, bis er Samus Körper endlich wieder spüren konnte. Warum war ihm auch immer so kalt, wenn sein grosser, blonder Wärmofen zu weit von ihm entfernt war? „Soll ich meinen Jääpuikko etwas wärmen?“ Flüsterte Samu ihm ins Ohr. Ein festes Nicken, liess ihn kurz auflachen. „Du bist einfach zum fressen süss!“ – „Aber nicht hier im Flugzeug.“ Lachte Sami von hinten. „Keine Sorge, wir stehen nicht so auf Zuschauer.“ Grinste Samu nach hinten. „Fällt es fest auf?“ – „Was? Das ihr über beide Ohren verknallt seit?“ Samu, der nun auf seinem Sitz kniete, nickte. „Mach dir doch darüber keine so grossen Gedanken, Samu. Es ist nun mal so, wie es ist. Und auch gut so. So lange ihr hier nicht rum knutscht, ist doch alles gut. Ihr habt doch auch vorher schon immer gekuschelt. Und mit mir hast du auch immer gekuschelt, bevor Riku zu uns kam.“ Samu nickte. Als er ein kaltes Gefühl an seinem Rücken spürte, wandte er den Kopf zur Seite. Ein Lächeln umspielte sofort seine Lippen. Samu legte den Kopf auf seine Arme, die auf der Kopflehne ruhten und musterte den braunen Lockenkopf neben sich. Wie sehr sich doch sein Leben um 180 Grad gedreht hat, seit Riku in seinem Leben existierte. Sowas, hätte Samu ja nie für möglich gehalten. „Sami hat recht.“ Riku schenkte Sami ein dankendes Lächeln. „Komm jetzt kuscheln, Schatz.“ Darauf etwas leiser. „Na los, Samu. Auf was wartest du denn? Das lässt du dir doch nicht entgehen?“, sagte Sami. Samu schüttelte den Kopf und setzte sich wieder zu Riku, der schon sehnsüchtig auf ihn wartete. Schlang die Decken um sie beide und legte den Arm um seinen Schatz. Kaum, dass sich Riku gemütlich an Samu geschmiegt hatte, krochen seine kalten Finger unter Samus Shirt. Was diesem, wie immer, ein Grinsen entlockte. Riku wusste ganz genau, dass er es mochte, wenn er dies tat. So fest in die Decken gewickelt, sah man, von aussen betrachtet, nicht wie Riku da sass. Es sah einfach so aus, als hätte er seinen Kopf auf Samus Schulter abgelegt.
Dies musste auch Mikko feststellen, dem dieser Gedanke, wie die beiden immer wieder im Flugzeug kuschelten einfach nicht sonderlich gefiel. Doch sie waren, zu seinem Glück, ziemlich einfallsreich und erfinderisch. Riku hatte die Augen geschlossen, als er von der Toilette kam. Doch Samu schien, mit offenen Augen vor sich hin zu träumen. Deshalb schenkte er ihm ein versöhnliches Lachen. Was Samu doch tatsächlich erwiderte. Ja, das war einer dieser Pluspunkte an Samu. Er konnte einem nicht lange böse sein. Ausser man hatte es total verkackt. Aber grundsätzlich, war Samu der harmonische Typ Mensch. Ohne eine Aufforderung, wusste Mikko, dass es Zeit war, sich kurz zu Samu zu setzen. „Alles gut?“ Sah er ihn fragend an. „Bei mir schon. Und bei dir?“ Mikko zuckte seufzend mit den Schultern. Ach, da lag der Hase begraben und war der Grund, weshalb Mikko so mürrisch war, dachte Samu. „Stress Zuhause?“ – „Im Moment läuft es nicht so rund.“ Strich sich Mikko übers Gesicht. „Ich liebe Liisa. Aber im Moment nörgelt sie immer an allem herum. Auch an mir. Das ist mit der Zeit, ziemlich anstrengend.“ – „Kann ich mir vorstellen. Und warum sagst du nichts? Lässt stattdessen deinen Frust an uns aus?“ Samu sah Mikko fragend an. „Sorry! Ihr beiden stresst mich einfach, ohne dass ich es will.“ Das gab Samu zu denken. Was Mikko an seinem Gesichtsausdruck sehen konnte. „Das soll aber nicht zu eurem Problem werden.“ Unterbrach Mikko auch gleich Samus Gedanken, die er sich schon wieder machte. „Ist es ja aber irgendwie.“ Mikko schüttelte den Kopf. „Es ist ganz allein meines. Weil ich mir zu viele Gedanken mache, was alles passieren könnte, wenn. Statt es einfach mal laufen zu lassen und euch zu vertrauen, dass ihr, wie gerade jetzt, aufpasst.“ – „Wir machen es dir ja auch nicht gerade einfach, was das Vertrauen angeht. Wenn man unsere Aktion auf dem Flughafen bedenkt.“ Entschuldigend sah Samu seinen Manager an. Diesem legte sich doch tatsächlich ein Schmunzeln auf die Lippen. „Du bist und bleibst nun mal ein verrückter Kerl, Samu Haber! Bleib so!“ Stand Mikko auf und ging wieder zu seinem Platz. „Ich bin stolz auf dich, mein Schatz!“ Kam unter der Decke hervor. „Habe ich dir heute schon gesagt, dass ich dich liebe und dass du diese Seiten an mir hervor rufst?“ Samu vergrub kurz seine Nase in Rikus Locken. Es war etwas von dem, was er am liebsten tat, wenn er mit Riku kuschelte. Seine Locken waren so schön voll und weich. Und wie sie dufteten. Einfach himmlisch. Ein leiser Seufzer entwich Samu. Er konnte ihn nicht verhindern. „Ich liebe dich auch, Grosser!“ Flüsterte Riku. Fester schlang Samu seine Arme um seinen Schatz. Am liebsten hätte er ihn in sich hinein gezogen. Schnurrend schmiegte Samu seinen Kopf an den von Riku und schloss seine Augen. „Schlaf ein wenig, meine grosse Schmusekatze!“ Einen kurzen Blick um sich und Riku berührte Samus Lippen mit den seinen. Aus dem Reflex heraus, legte dieser seine freie Hand an Rikus Wange und behielt ihn bei sich, um den Kuss noch etwas in die Länge zu ziehen. Ein Räuspern, holte sie wieder aus dieser Situation heraus. Es war Sami, der von der Toilette kam. „Schlaft endlich, Jungs“, sagte er. Gerade im richtigen Augenblick. Denn nach ihm, kam auch schon eine der Flugbegleiterinnen, um nach dem Rechten zu sehen. Einen letzten sanften Kuss auf Rikus Schläfe gehaucht und Samu schlummerte auch schon weg. Nicht tief. Denn er spürte jede Regung, die sein Süsser in seinen Armen machte. Riku war unruhig. „Was ist los?“ Öffnete Samu wieder die Augen. „Weiss nicht. Mir ist nicht wohl, irgendwie.“ Setzte sich Riku hin. Besorgt musterte Samu ihn. „Es geht mir gut, Samu. Ich...ich möchte nur...“ Riku wusste nicht genau, was er möchte. Ausser, dass er nicht jetzt in einem Flugzeug sitzen möchte. „Was möchtest du? Sag es mir.“ – „Nichts. Ich gehe mal zur Toilette.“ Stand Riku auf. Samu seufzte, als er sich wieder setzte. Dieses mal ans Fenster. Sein Blick glitt nach draussen. Ob sie jemals normal mit ihrer Liebe umgehen konnten? Und wenn nicht? Würden sie das durchstehen? Es stellte sie schon jetzt, zwischendurch, vor eine Zerreissprobe. Wie würde das werden, wenn es noch mehr um sie wurde? Mehr Interesse und alles. Wird es sie von einander weg treiben oder eher zusammen schweissen? Diese Gedanken, machten Samu Angst. Denn er wollte Riku nicht verlieren. Das würde er nicht überstehen. Immer wenn sie kamen, schob er diese trüben Gedanken von sich. Er musste alles dafür tun, dass dies nicht geschah. „An was denkst du?“ Riss ihn Rikus Stimme aus dem Grübeln heraus. „Und sag jetzt nicht an nichts. Dafür sahst du zu nachdenklich aus.“ Samu seufzte. „Ich frage mich nur manchmal, wie es sein wird, wenn wir noch berühmter sind. Noch weniger Zeit für uns übrig ist. Sich die Öffentlichkeit noch mehr für uns interessiert. Werden wir das überstehen?“ Riku setzt sich zu Samu. So, dass er ihn richtig ansehen konnte. „Was hast du denn für trübe Gedanken? Und warum weiss ich von denen nichts?“ Samu zuckte mit den Schultern. „Hast du die öfters?“ – „Ab und zu. Oftmals in solchen Situationen wie jetzt, wenn ich vor Sehnsucht nach dir beinahe zerspringe. Wir uns aber zurückhalten müssen. Da schleichen sich die Fragen in meinen Kopf, ob wir das durchstehen werden. Auf Dauer, meine ich.“ Riku musterte den Grossen neben sich, in dessen Augen er die Ängste, die ihn plagten, sehen konnte. „Wir geben unser Bestes! Nehmen jeden Tag wie er kommt. Genau wie jeder weitere Schritt mit der Band und allem drumherum. Mehr können wir nicht tun. So lange wir uns lieben, bekommen wir das irgendwie hin.“ Riku verschränkte unter der Decke, seine Hände mit denen von Samu und sah ihn fest an. Dieser nickte. „Du hast wahrscheinlich recht, ja.“ Samu liess seinen Kopf gegen das Kopfteil sinken und sah Riku liebevoll an. „Wieder gut?“ – „Bis zum nächsten Mal.“ Nickte Samu. „Dann sprichst du das nächste Mal mit mir. Wir wollten doch immer über alles sprechen, hast du das vergessen?“ Samu schüttelte den Kopf. „Und was ist mit dir? Du bist doch nicht ohne Grund auf der Toilette verschwunden.“ – „Tut man selten.“ Schmunzelte Riku. „Rik.“ Dieser seufzte. „Ach, ich weiss auch nicht. Es ist einfach so verdammt unbequem und umständlich, hier im Flugzeug zu kuscheln.“ Samu überlegte. Er warf kurz einen Blick nach hinten, so dass er sah, dass Sami auf dem äussersten Sitz sass. Also stellte er kurzerhand seinen nach hinten. Warum kam ihm das nicht schon früher in den Sinn? Riku tat es ihm gleich. „Willst du wieder ans Fenster?“ Riku schüttelte den Kopf. Es war sowas von egal, wo er sass, Hauptsache neben seinem grossen Kuschelmonster. „Na dann, komm her.“ Samu hob die Decke, damit Riku sich mit seiner darunter kuscheln konnte. „Könntest du...ich meine, sind deine Hände kalt?“ Raunte er Riku entgegen. Riku fing an zu grinsen. Manchmal konnte Samu einen anschauen, wie ein kleiner Junge, der um etwas bittet oder der Quatsch gemacht hatte. Dabei machte er doch gerade nichts lieber, als Samus warme Haut unter seiner zu spüren. „Nein. Ich hoffe das stört dich nicht.“ Liess er seine Hand unter Samus Shirt verschwinden. Genüsslich seufzte dieser und schloss die Augen. Den Arm noch etwas fester um sein Löckchen gelegt, dass dieser seinen Kopf an Samus Brust ablegen konnte. Dicht an seinem Hals. Dabei rutschte Samu etwas nach unten, so dass Rikus andere Hand am Rücken, unter sein Shirt schleichen konnte. Ein Schnurren, konnte sich Samu gerade noch so verkneifen, als Rikus Finger auch noch anfingen, kleine Kreise, auf seiner Haut, zu zeichnen. Schneller als gedacht, schlief er, durch diese süssen Berührungen und Rikus warmen Atem an seinem Hals, ein.
Scheinbar tief und fest. Denn erst das leichte Zwicken, an seiner Haut, liess ihn wieder wach werden. Langsam öffnete er ein Auge. „Da bist du ja wieder, du Schlafmütze!“ Lächelte ihn Riku an. „Wir landen gleich. Ich versuche schon seit zehn Minuten, dich zu wecken.“ Samu gähnte herzhaft. Setzte sich dann wieder richtig hin und legte den Sicherheitsgurt um. „Konntest du auch noch etwas schlafen, Rik?“ – „Ein bisschen ja.“ – „Natürlich hat er. Ich musste ihn wecken.“ Kam von hinten. „Danke Sami. Auf dich ist Verlass!“ Sah Samu kurz nach hinten. „Für meine zwei liebsten Turteltauben doch immer!“
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Leave the past behinde
FanfictionEin einziger Moment, kann dein ganzes Leben verändern... Mit dem Moment, als Riku Rajamaa, Musiker aus Leidenschaft und begnadeter Gitarrist, das Studio betritt, verändert sich nicht nur die Situation der finnischen Band Sunrise Avenue. Auch sein e...
