„Bis später.“ Legte Samu seine Arme um Rikus Hüfte und zog ihn an sich. „Ich liebe dich!“ Umschloss er die wundervollsten Lippen, mit seinen. Forderte liebevoll einen Kuss von seinem Schatz. „Ich liebe dich auch!“ Nuschelte Riku an Samus Lippen, als dieser ihn kurz frei liess. Jedoch nicht lange. Er brauchte noch einen Kuss mehr. „Du kommst zu spät.“ Grinste Riku in den Kuss hinein. „Mmm...ist mir egal. Mein Freund ist gerade wichtiger.“ Rikus Herz lief über, vor Liebe. Das Eis war getaut und sie hatten sich wieder gefunden. Riku fühlte sich so gut, ausgeglichen und glücklich, wie schon lange nicht mehr. „Ich vermisse dich schon jetzt“ Küsste sich Samu über Rikus Wange, zu seinem Ohr. Küsste die empfindliche Stelle dahinter und vergrub kurz seine Nase in den noch leicht feuchten und unglaublich gut riechenden Locken. Noch vor ein paar Minuten, standen sie gemeinsam unter dem warmen Strahl der Dusche. Nachdem sie sich noch einmal das Frühstück im Bett genehmigt hatten. Ein letzter langer Kuss, dann löste sich Samu endgültig von Riku. Schenkte ihm ein verliebtes Lächeln und stieg in sein Auto. Riku lehnte im Türrahmen und sah Samu nach, bis er ihn nicht mehr sah. Dümmlich, wäre wahrscheinlich die beste Bezeichnung, die zu seinem Grinsen passte, welches sein ganzes Gesicht überzog. Leicht schüttelte Riku den Kopf und schloss die Tür. Was sollte er mit der Zeit anfangen, bis Samu wieder da war? Musik machen? Spazieren gehen? Mal wieder in seinen Sozialen Netzwerken herum stöbern. Die Reihenfolge, fand Riku ziemlich sinnvoll. Die letzten Tage, machte er keine Musik. Weshalb er das Gefühl, die Saiten aus Stahl, mal wieder unter seinen Fingern zu spüren vermisste. Fast so sehr, wie er es davor vermisste, mit seinen Fingern Samus Haut zu berühren. Die letzten Tage, hatte Riku Samus Finger, endlich wieder öfter gespürt. Es war wundervoll. Nahrung für die Seele. Ein zartes Streicheln, was die Kälte verschwinden liess. Noch immer spürte Riku, was Samu heute morgen mit ihm angestellt hatte. Eine Gänsehaut, schlich sich über Rikus Haut. In seinem Bauch fing es an zu kribbeln. Konzentration war das, was ihm heute definitiv fehlte. Weshalb Riku, nach dem er ein paar Ideen für die Konzerte mit dem Orchester durchgespielt hatte, seine Gitarre zur Seite legte und die frische Luft vor zog. Herrlich, wie endlich auch hier der Frühling hervor lugte. Es passte zu Rikus beschwingten Gefühl. Er fühlte sich gerade auch, als wäre in ihm der Frühling erwacht. Wie frisch verliebt. Gemütlich schlenderte Riku den Weg zu ihrem See entlang. Ein Lachen entwich ihm, bei dieser Bezeichnung. Ihr See. Manchmal war es auch jetzt noch, nach all den Jahren, unwirklich. Riku konnte sich noch gut an den Tag erinnern, als Samu mit ihm hier her kam. Er hatte seinen Traum von einem Haus gefunden, ohne dass Riku und Samu viel darüber geredet hatten. Sie wollten sich überraschen lassen, ohne ein zu genaues Bild zu haben. Und das hier, war einfach nur perfekt. Es hatte alles, was Riku sich immer von einem eigenen Haus, gewünscht hatte. Mit Laura war dies nicht einmal zu einer Diskussion gekommen. Zu viel Arbeit. Zu weit weg von der Stadt. Riku schüttelte den Kopf. Samu hatte all seine Träume wahr gemacht. Die Musik, die Liebe, ihre Beziehung, wie sie sie führten, dieses Haus...einfach alles. Tränen lösten sich aus Rikus Augen. Er durfte nicht zu lassen, dass er diesen wundervollen Menschen verlor. Der Erste, der ihn nahm, wie er nun mal war. Ohne Samu, wäre Riku verloren. Auf einen Schlag, würde er alles verlieren, was er so liebte. So wie einen Teil seines Herzens. Riku wischte sich übers Gesicht. Drehte sich um, damit er ihr Haus sehen konnte. Es war Liebe auf den ersten Blick. Riku lächelte und ging weiter. Dem See entlang, in dem sich die Sonne spiegelte. Er glitzerte. Oft waren sie noch nicht hier und genossen die Umgebung ihres Hauses. Warum wohl nicht? Die Tourneen, war klar. Aber warum ging man in die Ferne, wenn man so etwas Schönes als sein Eigen nennen konnte? Riku wusste es nicht. Das sollten sie ändern. Vielleicht ohnehin klüger, wenn man bedachte, dass das alles um sie immer grösser wurde. Da konnten sie sich nicht mehr an vielen Orten frei bewegen. Riku seufzte. Mit tausend solchen und ähnlichen Gedanken, lief Riku weiter. Umrundete den ganzen See herum. Um das Denken endlich mal zu unterbrechen, linkte sich Riku mal wieder in seinen Sozialen Medien ein, als er das Haus wieder erreicht hatte. Klickte sich etwas durch. Er verstand nicht alles, was so geschrieben wurde. Es hatte etliche Reaktionen auf die beiden Artikel. Die Herzchen unter dem einen Post, mit den Bildern von Samu und ihm, weisten auf eine positive Reaktion hin. Riku musste lächeln und es erwärmte ihm das Herz. Bis er auf einen Post stiess, der ihm dies wieder aus dem Gesicht stahl. Alle warmen Gefühle, waren auf einen Schlag weg. Das durfte nicht wahr sein.
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Leave the past behinde
FanfictionEin einziger Moment, kann dein ganzes Leben verändern... Mit dem Moment, als Riku Rajamaa, Musiker aus Leidenschaft und begnadeter Gitarrist, das Studio betritt, verändert sich nicht nur die Situation der finnischen Band Sunrise Avenue. Auch sein e...
