Kapitel 178

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„Guten Morgen, Löckchen.“ Lächelte Samu seinen Schatz liebevoll an, als dieser sich fester an ihn schmiegte und zu Samu hoch blinzelte. „Morgen.“ Gähnte Riku. Ein unglaubliches Strahlen, legte sich augenblicklich auf sein Gesicht, als er seinen Liebsten erblickte. „Hast du gut geschlafen?“ Samus Finger hatten sich in den weichen Locken vergraben und entlockten Riku ein geniesserisches Brummen. „Hmmm?“ Drückte Samu Küsse in die Haare. „Absolut herrlich! Wenn auch vielleicht etwas wenig lang.“ Grinste Riku. „Wir können ja den ganzen Tag hier liegen, schlafen und Kuscheln.“ Schmunzelte Samu. „Wie viel Uhr haben wir denn eigentlich?“ Samu zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Das ist mir eigentlich auch egal. Ich will jetzt einen Kuss von meinem Mann.“ Näherte Samu sein Gesicht, dem von Riku. Samu war immer noch süchtig. Mehr denn je. „Mmmm.“ Entwich Riku ein Seufzen. Jeder Kuss von Samus herrlichen Lippen, sorgte dafür, dass Riku vergass, wo sie sich befanden. Gestern Abend, war es noch einmal viel einfacher, als bei Tageslicht. „Sollten wir nicht mal zurück? Nicht das die anderen noch denken, dass wir verschollen sind.“ – „Das tun sie bestimmt nicht. Die wissen ganz genau, was wir die ganze Zeit gemacht haben.“ Ein schallendes Lachen entwich Samu. Ertappt biss Riku sich auf die Lippe. Vergrub sein Gesicht wieder an Samu. „Die hätten es nicht anders gemacht, Rik.“ Das Lachen wurde mehr. „Wo ist den mein Schatz hin, der gestern die Initiative ergriff und aufs Ganze ging?“ Riku hob den Kopf. „Der schläft noch.“ Samus Augenbraue fing an zu tanzen. „Dann werde ich ihn mal wecken.“ Raunte er Riku ins Ohr, dass diesem heiss und kalt zu gleich wurde. „Denkst du, wir können ihn so wecken?“ Rieb Samu seine Mitte an der von Riku. „Aaaah...ja...“ Stöhnte Riku auf. Er spürte das Kribbeln und seine Erregung wieder, seit er wach ist. Wahrscheinlich war es nie weg. „Ja?“, fragte Samu nach. Ein Brummen war alles, was von Riku kam und ein Blick, der nach keiner weiteren Frage verlangte. Es war Riku egal, dass die Jungs hier auftauchen könnten und sie in Flagranti erwischt werden. Warum sollte er sich darüber auch den Kopf zerbrechen. Sie hatten Sex in der Dusche im Tour Bus, der alles andere als Schalldicht ist. Die Decke über ihnen, schützte vor Blicken, jedoch nicht gegen das genüssliche Aufstöhnen, welches dem braunen Lockenkopf entwich, als Samu ihn ausfüllte und auch sogleich anfing, sie beide der Erlösung entgegen zu treiben. Sanft und gefühlvoll, konnten sie heute Abend im Bett, bevor es morgen wieder weiter auf Tour ging. In dem Moment, ging es nur darum, ihre immer noch unbändige Lust, die sie wohl durch den Schlaf hindurch in den neuen Tag genommen haben, zu stillen. Bis zum nächsten Mal. Was heute wieder einige Stunden dauern wird. Doch das war auch gut so. Kraftvoll, stiess sich Samu tief in Riku. Mit geschlossenen Augen und durch gebogenem Oberkörper, gab dieser sich seinem Schatz und dessen Antrieb zur Erlösung, hin. Ungehalten, drang die Lust zwischen seinen leicht geöffneten Lippen hervor. Verschafte sich Erleichterung und intensivierte das Empfinden. Ein letzter kräftiger Stoss und Riku zog sich um Samu zusammen. „Aaaa...Rik...“ Hob Samu mit einem erlösenden Stöhnen ab und flog. Den Kopf in Rikus Halsbeuge gepresst, genoss Samu das Gefühl, wie Riku seinen Schaft immer wieder zuckend umschloss. Wie sagte man so schön ‘Übung macht den Meister’. Darin, sich beinahe gleichzeitig, den Druck zu lösen, waren sie wahrlich beinahe fast Meister. Samu war noch nicht wieder von seinem Orgasmus gelandet, entzog Riku sich ihm und drehte Samu auf den Rücken. Was für ein erregender Anblick, hielt Riku kurz inne. Die verschwitzten Haare, klebten Samu in der Stirn. Sein Brustkorb, hob und senkte sich schnell. Sein ganzer Körper, der von einem Schweissfilm überzogen war, wurde noch immer von kleinen Beben und Zucken durchzogen. Ein verlangendes Raunen, drang aus Rikus Kehle. Langsam sank er zwischen Samus Beine und holte sich ebenfalls noch seine vollständige Erlösung und tiefe Befriedigung. Was nicht sehr lange brauchte, da Samus sanften Kontraktionen, Riku schneller dort hin brachten, als ihm lieb war.
„Wie soll ich die nächsten Wochen nur ohne dich überstehen?“ Atmete Samu noch immer schwer. Er strich durch Rikus feuchte Locken. Drückte immer wieder einen Kuss darauf und vergrub seine Nase darin. Dieser herrliche Duft. Samu vermisste ihn jetzt schon. Riku hatte sich auf ihn sinken lassen, als der grösste Sturm der Erlösung vorüber war. „Ich weiss es nicht.“ Schmiegte Riku sein Gesicht an Samus Hals. Er roch nach Sex. Die nächsten Nächte, würde er jede einzelne bei Samu im Bett verbringen. Riku wollte noch so viel wie möglich von Samus Nähe in sich aufsaugen. Die letzten, wundervollen Stunden, hatten das Ganze, was noch kam, nicht gerade einfacher gemacht. Riku verzehrte sich bereits jetzt wieder schmerzlich nach Samu. Obschon er in dem Augenblick, nicht näher bei ihm hätte sein können. „Da müssen wir jetzt, wohl oder übel durch.“ Vergrub Riku seine Finger in Samus Haaren, um sich noch etwas näher an ihn zu drücken. Samu seufzte und liess seine Nase erneut durch Rikus Locken streichen.
Der Benachrichtigungston von Samus Handy, holte sie zurück, bevor sie wieder abdrifteten. ‘Seid ihr angezogen? Wir sind auf dem Weg und bringen euch Frühstück mit. Sami.’ Lies Samu laut vor. Riku entwich ein Lachen an Samus Hals. Das war so typisch. Sami war einfach unbezahlbar. Er war der, der von allem Anfang an, völlig unkompliziert mit ihrer Beziehung um ging. „Vielleicht sollten wir uns noch etwas sauber machen, bevor sie kommen.“ Grinste Samu. „Das ist wahrscheinlich eine gute Idee.“ Hatte sich Riku noch nicht wirklich erholt von seiner Lache. Kopfschüttelnd stand er auf und schlüpfte in seine Shorts. Er hätte es Sami auch zu getraut, dass er einfach so da steht, um zu sehen, ob sie noch leben. „Komm her.“ Legte Samu seine Hände an Rikus Taille, als sie im Wasser standen und zog ihn an sich heran. Die Hände legte er auf dem knackigen Hintern ab. „Ich...liebe...dich...“ Küsste Samu sich von Rikus Stirn, über die Nasenspitze, zu seinen weichen Lippen. „Samu.“ Seufzte Riku. „Ja Schatz?“ Liess Samu seine Stirn an die von Riku sinken. Auf dessen Lippen, legte sich dieses unwiderstehliche, leicht schräge Lächeln. „Ich weiss. Und es ist das Schönste überhaupt.“ Flüsterte Samu. „Ich habe doch gar nichts gesagt.“ Schmunzelte Riku. „Du nicht. Aber deine wunderschönen Augen.“ Hatte Samu eine seiner Hände von Rikus Hintern genommen und liess sie durch die zerzausten Locken gleiten. So bei sich und ein weiteres mal in ihrer Liebe versunken, merkten sie nicht, dass sie nicht mehr alleine waren und Zuschauer hatten.

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