Bis er von seinem lockigen Kuschelmonster geweckt wurde. „Mmm...so werde ich gerne geweckt.“ Brummte Samu. Hielt Rikus Hand, die über seine warme Haut strich, fest und rutschte tiefer unter die Decke. „Guten Morgen, Grosser. Süss geträumt?“ Liess Riku sich an Samus Brust ziehen. „Zuckersüss. Von dir, mein Schatz. Wie immer.“ Lächelte Samu Riku liebevoll an. Dabei strich er ihm eine Locke aus dem Gesicht. „Was?“ Wollte Riku wissen, als Samu ihn einfach nur mit diesem total verliebten Lächeln an sah. „Nichts. Ich sehe dich einfach gerne an.“ – „Spinner.“ Vergrub Riku lachend sein Gesicht an Samus Brust. Diese Augenblicke mit Samu, taten ihm unglaublich gut. Ein Stück Normalität in ihrer Beziehung. Samu schlang seine Arme um seinen Schatz und verteilte Küsse auf dessen Locken, bis Riku genüsslich zu seufzen an fing. „Gefällt das meinem Löckchen?“ – „Es ist herrlich!“ Mehr Worte fand Riku nicht. Brauchte es auch nicht. „Bekomme ich auch noch einen Kuss hier hin?“ Sah Riku zu Samu hoch und spitze seine Lippen. „Alles was du willst. Der Tag gehört ganz dir.“ Liess Samu seine Finger durch die weichen Locken gleiten, bis sie sich darin verfingen. „Uns.“ Hauchte Riku, bevor Samu seine Lippen umschloss und ihm einen atemberaubenden Kuss schenkte. Rikus Hand, strich hauchzart über Samus Brust, nach unten in dessen Boxer. Keuchend, löste sich Samu von Rikus Lippen. „Ich habe dir gestern versprochen, dich zu verwöhnen.“ Massierte Riku Samus Schaft. „Ich werde gerne von dir verwöhnt.“ Raunte Samu. „Und ich, habe das ungute Gefühl, dass gleich das Telefon klingelt und du doch einen Termin hast.“ Küsste Riku sich über Samus Brust. Dieser löste sich unter ihm und drehte sich zu seinem Nachttisch, auf dem das Handy lag. Er drückte kurz darauf herum. Nichts. „Würde es dich beruhigen, wenn ich Mikko schreibe?“ – „Hmmm...“ Küsste sich Riku ungestört über Samus Schulter und Rücken. ‘Habe ich heute Termine?’ Es dauerte nicht lange, bis Mikko zurück schrieb. ‘Ich habe dir und Riku den Tag, bis zum Abend, frei gehalten. Gern geschehen!’ Samu konnte die Nachricht, gerade noch so lesen und in seinem Hirn, welches gerade wieder seinen Dienst quittierte, verarbeiten. Denn Rikus Hand, war gerade wieder zwischen seinen Beinen verschwunden. „Frei...den...mmm...ganzen Tag...“ Kam gepresst zwischen Samus Lippen hindurch. „Das klingt wie Musik in meinen Ohren.“ Grinste Riku an Samus Nacken. „Kannst du mir mal helfen, Schatz?“ Nestelte er an Samus Boxer rum. Dieser drehte sich auf den Rücken und zog sich diese von den Hüften. Die Unterlippe, zwischen seinen Zähnen, sah Riku ihm dabei zu. Lustvoll strich er sich mit seiner Zunge darüber, als Samus strammer Finne aus seine Gefängnis entlassen wurde. „Wie möchtest du mich den verwöhnen?“ Sah Samu Riku zu, wie er sich ebenfalls die Boxer auszog. „Von hinten und von vorne.“ Sah Riku ihn lüstern an. Samus Augenbraue fing an zu tanzen. Er wusste genau, was Riku damit meinte. Wie er es am liebsten tat. Kaum hatte Samu sich wieder auf die Seite gedreht, spürte er auch schon Rikus Hand, die über seinen Rücken strich. Seiner Wirbelsäule entlang. Bei seinem Steissbein angekommen, lösten Rikus Lippen seine rauen Fingerkuppen ab. Diese streichelten sich über Samus Hüften nach vorne. Scharf an seiner Mitte entlang, über dessen Oberschenkel. Während sich die feuchten Lippen, Samus Wirbelsäule entlang nach oben küssten. Über seinen Hals. „Rik.“ Seufzte Samu und legte den Kopf nach hinten auf Rikus Schulter ab. Er genoss es jedes Mal, wenn Riku so die Führung übernahm. Denn er legte immer so unglaublich viel Gefühl da rein, dass Samu, allein schon deshalb, jedes Mal fast ab hob. „Ich werde dich jetzt verwöhnen, dass du heute Abend nur an mich denkst.“ Knabberte Riku an Samus Ohr. Küsste es und rutschte näher an ihn heran. „Du wirst, in Gedanken und in meinem Herzen bei mir sein.“ Hauchte Samu. „Aaaa....mmmm...“ Spürte er darauf dieses wohltuende Gefühl, als Riku in ihn drang. Fest gegen ihn gedrückt, hielt Riku inne, als er sich komplett in Samu versenkt hatte. Streichelte seine Brust, küsste seinen Nacken, Hals, die verwuschelten, blonden Haare. Die andere Hand fand ihren Weg in dieses Durcheinander. „Können wir für immer so liegen bleiben?“ Unterbrach Samu die Stille. Er spürte ein Schmunzeln an seinem Hals. „Möchtest du das etwa nicht?“ – „Doch. Aber zuhause.“ Knabberte Riku an Samus Ohr. „Aber für die nächsten Stunden, klingt es verlockend.“ War Riku endlich bei Samus strammen Finnen angekommen und strich einmal seiner gesammten Länge entlang. Samu sog scharf die Luft ein. Presste sich fester gegen Rikus Mitte, wo er dessen pralle Männlichkeit spürte. „Würdest du bitte endlich was tun?“ Biss Samu in Rikus Hals. „Ist dir das etwa zu wenig?“ Strich Riku noch einmal über die empfindliche, mit Adern durchzogene Haut. Über die feuchte Spitze. Massierte die geschwollenen Kugeln. Noch während Samu versuchte, genügend Luft in seine Lungen zu pumpen, spürte er endlich dieses wahnsinns Gefühl, der sanften Bewegungen von Riku. Samu liess sich fallen. Viele solcher Momente, konnten sie nicht mehr geniessen, bevor er wieder zurück nach Berlin musste. Weshalb Samu diese Augenblicke, hatten sie dafür Zeit und Musse, umso mehr in sich auf sog. Tief in sein Inneres, um seine Seele und sein Herz damit zu nähren. Für die nächsten Wochen und Monate. Für Zeiten, in denen die Sonne wieder einmal nicht mehr auf ihrer Seite schien. So sehr Samu überzeugt war, dass sie es schafften. Etwa genauso sehr, beschlich ihn immer wieder dieses ungute Gefühl, dass es nicht ohne weitere Tiefs, Steine und Stürme sein wird. „Nicht grübeln.“ Holte Rikus Stimme ihn aus seinen Gedanken. Was dachte er hier auch nach, während sein Traummann ihn verwöhnte. „Tut mir leid.“ Wandte Samu sein Gesicht dem von Riku zu. „Schon in Ordnung, Süsser.“ Lächelte er ihn liebevoll an. „Du geniesst es hoffentlich dennoch?“ Küsste Riku sich über Samus Lippen. Das, Rikus Finger, die seine Haut verwöhnten und das Gefühl, ihn in sich zu spüren, liessen Samus Gedanken verpuffen. „Und wie, Schatz. So sehr.“ zufrieden beliess Riku es dabei. Was auch Samu wieder voll und ganz in dessen Berührungen sinken liess. Tief, verlor er sich. Riku war wirklich ein Meister darin, ihn an einen anderen Ort zu befördern. Der Sprung in die Sphäre, in der sie für immer eins waren, war wie eine gewaltige Explosion. Ein Feuerwerk in den schönsten und hellsten Farben. Riku bewegte sich, unter Samus rhythmischen Muskelspiel, weiter. Bis die Welle des Orgasmus abgeschwächt war und nur noch die einzelnen Schweissperlen, welche über die gut definierten Körper sickerten, an diesen Sturm an Empfindungen erinnerte. Wie die kleinen, unscheinbaren Wellen, die nach einem tosenden Sturm, seicht ans Land rollen. Sanfte Küsse, die über Samus Nacken in seine Haare verschwanden, holten ihn wieder ganz zurück. Er lehnte sich gegen Rikus Brust. Fühlte einfach nur dessen überhitzte Haut an seiner. Rikus Hände, die ihn festhielten und die Küsse. Ein Gefühl, welches nicht mit Worten zu beschreiben war. Jedoch alle Schmetterlinge in seinem Bauch zum fliegen brachte, so dass es angenehm kribbelte. Samu musste dafür sorgen, dass die kurze Zeit zuhause, ähnlich ablief. Endlos viel Liebe, Zweisamkeit, Zärtlichkeiten und unendlich viel Verlangen und Leidenschaft. Doch davor, musste er Mikko fragen, ob noch was anstand. Samu hoffte es nicht. Schliesslich hatte er, in den nächsten anderthalb Tagen, noch ein paar Termine, die er wahrnehmen musste. Danach hatten sie noch vier oder mehr, ausstehende Konzerte, bevor es endlich wieder Richtung Heimat ging. Samu hoffte inständig, dass danach Ruhe war und Mikko ihn nicht auch in Finnland noch umher scheuchte. Er brauchte dringend noch etwas Erholung. Und ganz viel Riku. Die unverhoffte Liebe seines Leben. Dieser hatte sich ihm, kaum merklich, entzogen. „So könnte es, wegen mir, die nächsten Wochen sein.“ Seufzte Riku, nach dem Samu sich auf den Rücken gedreht hatte und ihn an seine Brust zog. Fest unter die Decke gekuschelt. Mit dem Geruch von Samu und Sex in der Nase. Riku fand, dass Samu noch besser roch, unmittelbar nachdem sie Sex hatten. „Wochen vielleicht nicht. Aber zumindest Tage.“ Vergrub Samu seine Nase in Rikus Locken, die leicht feucht waren, von ihrem unglaublichen Liebesspiel. „Besser als nichts.“ Drückte sich Riku noch etwas fester an Samu. „Vielleicht kannst du mich ja mal, trotz allem, besuchen kommen?“ – „Ich weiss nicht, ob das so eine gute Idee ist. Wir haben ja letztes Jahr gesehen, wie du nicht abschalten konntest, nach den Dreharbeiten.“ Überlegte Riku laut. „Aber lass uns jetzt nicht darüber sprechen.“ Samu nickte. Wusste er, dass Riku Recht hatte. Schön wäre es dennoch. Doch beliess er es dabei. Wollte er jetzt keine Diskussion herauf beschwören, wo es keine brauchte.
„Verrätst du mir jetzt, wen du gestern getroffen hast?“ Sass Samu neben Riku im Bett und genoss das gemeinsame Frühstück. Immer wieder erhaschte er sich einen Kuss, von seinen liebsten Lippen. „Erinnerst du dich an Mia und Maja?“ Samu nickte mit vollem Mund. Wie könnte er nicht. Wäre er nicht, irgendwie, mit Vivi zusammen gewesen und er ein treuer Mensch, hätte Samu nicht nein gesagt, gegen eine heisse Nacht mit Maja. „Mia, die Kleine, wegen der du so ein schlechtes Gewissen hattest, wegen eurem One Night Stand.“ – „Genau. Ich war in dem Musikladen, von dem ich dir letztes Jahr erzählt habe und auf einmal stand sie hinter mir. Wir haben dann den Rest des Nachmittags zusammen verbracht.“ Samu wusste nicht so genau, was er davon halten sollte. Schliesslich hatte er...’Stopp Haber!’, hielt Samu in seinem Gedankengang inne. ‘Du wirst heute mit deiner quasi Ex Freundin, mit der du eine Woche im Urlaub und mehr als einmal Sex hattest, auf einen Empfang gehen.’ Rügte ihn seine innere Stimme für den kurzen Anflug an Eifersucht. Riku sah so glücklich und gelassen aus, als er gestern Abend ins Zimmer kam. Samu war das nicht entgangen. Und auch jetzt, als er davon erzählte. Samu konnte es nicht verhindern, dass ihm ein Lächeln übers Gesicht huschte. „Das klingt nach einem tollen Tag. Ich freue mich für dich!“ – „Das war es wirklich. Und weisst du, was das Beste daran war?“ Samu schüttelte den Kopf. „Ich konnte einfach mal vergessen und in den Tag hinein leben. Und das mitten in Berlin.“ Rikus Blick und dieses Strahlen, erwärmten Samus Herz. Verschwunden war dieses Gefühl von Eifersucht. Schliesslich wollte Samu nichts mehr, als dass sein Schatz glücklich ist. Auch, wenn er mal nicht der ist, der ihm dieses Gefühl gibt. „Stört es dich?“ Samu schüttelte den Kopf. „Bist du glücklich, bin ich es auch.“ Samu strich Riku durch die Locken und küsste dessen Schläfe. „Genau die Art von Ablenkung meinte ich...also nicht genau die, in Gestalt einer Frau. Aber...“ – „Sei einfach still, Haber.“ Legte Riku seine Hand in Samus Nacken und zog ihn zu sich hin. „Ich steh nicht auf Frauen. Zumindest nicht mehr. Seit ein blonder, verwuschelter Kerl, mir den Kopf verdreht, die Sinne geraubt und das Herz gestohlen hat.“ Grinste Riku schelmisch zwischen den Küssen, die er auf Samus Lippen hinterliess. „Das ist ja interessant. Ging mir ähnlich. Nur dass es bei mir ein brauner Lockenkopf, mit dem aller schönsten und süssten Lächeln, was ich je gesehen habe, war.“ Lächelte Samu schief. „Genau dieses.“ Legte Samu seine Hände an Rikus Wange und sah ihn an. „Ich möchte, dass es sich für immer, auf deine wundervollen Lippen legt und deine Augen erreicht. Sie strahlen dabei mit der Sonne um die Wette. Genau wie jetzt.“ – „Das Strahlen ist die Liebe zu dir. So wie das Glück, welches du in mir auslöst, seit sich unsere Wege kreuzten und wir, von da an, den selben gingen.“ Samu war sprachlos, über Rikus Worte. Er hatte ihm, im letzten Jahr, so viele Möglichkeiten zum Anlass gegeben, ihn nicht mehr zu lieben. Ihn mehr zu hassen, als dass die Liebe noch eine Chance hatte. Dennoch, konnte er Riku immer noch mit seiner Liebe erreichen. Genau so, wie Rikus Liebe für ihn noch so tief war, wie am Anfang. „Mia hat was Schönes gesagt, als wir über das alles sprachen, was passiert ist.“ Erstaunt sah Samu ihn an. „Hätte ich es nicht tun sollen?“ Wurde Riku unsicher. „Doch, ich war nur erstaunt, weil du von abschalten gesprochen hast.“ – „Ja, nach dem und während dem. Einfach so grundsätzlich.“ Samu grinste. „Erzähl schon. Was hat sie gesagt?“ Gab er Riku einen Kuss. „Das wir irgendwann, wie ein ganz normales Paar, gemeinsam durch Berlin schlendern werden. Damit es alle sehen können. Und sie wolle dann die Erste sein, die uns gratuliert. Ist das nicht schön?“ Mit diesem hoffnungsvollen Leuchten, sah Riku Samu an. „Das ist wunderschön.“ Strich dieser ihm durch die wilden Locken. „Ich verspreche dir, hier und jetzt, dass wir all die Dinge machen werden, die du, während wir jetzt schon ein Paar sind, immer tun wolltest. So wahr ich Samu Haber heisse und dann noch aufrecht stehen kann.“ – „Ich nehme dich beim Wort.“ Samu nickte heftig. „Das kannst du. Auch wenn ich dabei auf Knien kriechen muss.“ Riku entwich ein Lachen. „So lange wird es hoffentlich nicht gehen. Oder anders rum. So schnell wirst du hoffentlich nicht nur auf Knien kriechen.“ – „Das hoffe ich auch. Beides.“ Schmunzelte Samu. „Mia steht also auch hinter uns?“ War es mehr eine Feststellung, als eine Frage. „Scheint, als würden das alle tun, bis auf die, die es eigentlich nichts angeht, aber dennoch das Sagen haben.“ Samu seufzte und legte seinen Kopf auf Rikus Schulter. Strich mit seiner Nase an dessen Halsbeuge entlang und inhalierte den leckeren Geruch. „Hauptsache, wir bekommen von allen Unterstützung, die wichtig sind und auf die es an kommt. Schlussendlich auch unsere Fans.“ Riku zog Samu an sich und liess sich mit ihm wieder unter die Decke sinken. Der Tag war noch nicht zu Ende und die Zeit schrie nicht danach, sie mit Reden, Grübeln oder trüben Gedanken zu verbringen. Sondern der schönsten Sache er der Welt. Der Liebe.
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Leave the past behinde
FanfictionEin einziger Moment, kann dein ganzes Leben verändern... Mit dem Moment, als Riku Rajamaa, Musiker aus Leidenschaft und begnadeter Gitarrist, das Studio betritt, verändert sich nicht nur die Situation der finnischen Band Sunrise Avenue. Auch sein e...
