„Warum...“ Versuchte Riku Worte zu finden. „Warum was?“, fragte Samu. „Du bist so unglaublich gut darin. Jedes Mal ist so, als wäre es noch besser. Noch intensiver. Als würdest du mich zum ersten Mal berühren, küssen und streicheln.“ Sah Riku, den Kopf auf Samus Schulter abgelegt, zu diesem hoch. „Da spricht die Liebe für dich, aus mir heraus.“ – „So einfach ist das zu erklären?“ Samu nickte. „Genau so einfach und dennoch so schwierig.“ Küsste sich Samu über Rikus Mund. So lange, bis dieser ihn seufzend in einen Kuss verwickelte. Dabei strich Rikus Hand über Samus, von Wassertropfen übersähte Brust, bis sie ohne grosse Umschweife, in der Badehose verschwand. Der Gute, musste doch fast drauf gegangen sein, bei dem, was er da an ihm vollführt hatte, ging es Riku durch den Kopf. Die Härte, die Riku in Samus Hose vorfand, bestätigte seine Vorahnung. Ein Aufkeuchen drang aus Samus Mund und ein erstes Zittern, ging durch seinen Körper. Riku zu verwöhnen, ohne selber zu kommen, kostete ihn einiges an Selbstbeherrschung. Jene, die ihm augenblicklich ab Handen kam, kaum streifte Riku, nur einmal kurz, seine Männlichkeit. Es hatte ihn selber so aufgeheizt, dass die kleinste Berührung von Riku, ihn aufkeuchen liess. Egal wo er ihn berührte. Sogar der kleinste Kuss, wirkte wie ein Stromschlag, der durch Samus Körper jagte. Niemals sollte es aufhören. Dieses unglaubliche Gefühl. Immer wollte Samu es fühlen, wenn Riku ihn berührte. Seufzend neigte Samu seinen Kopf auf die Seite, um Riku noch mehr Platz zu machen, seinen Hals mit Küssen zu bedecken. Er wusste gar nicht, wo er fühlen sollte. Rikus Lippen auf seiner Haut und die Hand zwischen seinen Beinen, waren zu viele Berührungen. Doch gleichzeitig auch zu wenige. Riku schob die Hose etwas nach unten, wobei ihm Samu helfen musste. Er wollte ihn aus dieser Enge und seinen Liebsten von diesem Druck befreien. Wenn es auch ein wahnsinniges Gefühl war. Zumindest, wenn man dabei war, erlöst zu werden. Und wenn der Grund für die Enge, der Mensch ist, den man über alle Massen liebte. „Mmmm.“ Brummte Samu. Riku wusste einfach was er brauchte und wollte. So gut es sich anfühlte, wenn Riku ihn in den Wahnsinn küsste. So viel mehr, mochte Samu es, wenn er einfach seine Finger spürte. Flinke, zarte und gleichzeitig raue Gitarristen Finger, die über seinen Schafft strichen. Kreisend seine Spitze massierten. Genau das, liebte Samu. Dabei Lippen, Zähne und Rikus Zunge auf seiner erhitzten Haut zu spüren, war genau das, was Samu bis ins tiefste befriedigte. Das wusste sein Lockenkopf nur zu gut und war ein Meister darin, ihm genau das zu geben. Die eine Hand in Samus Haaren vergraben, um ihn so nah wie möglich bei sich zu behalten, küsst sich Riku über jeden noch so erdenklichen Flecken Haut, den er, aus dieser Position aus, erhaschen konnte. Seine andere Hand, vollführte erlösende Arbeiten. So wie es Samu liebte, strich Riku leicht, nur mit seinen Fingerspitzen, über dessen pralle Männlichkeit. Ob dieses Spiel heute jemals enden würde? Denn Riku spürte auch schon wieder Verlangen in sich aufsteigen. Doch dies war nebensächlich. Jetzt war der Blondschopf erstmal an der Reihe. „Gefällt es dir?“ Hauchte Riku zwischen den Küssen und den kleinen, süssen Beissattacken, die er an Samus Hals hinterliess. „Ernsthafte Frage?“ Raunte Samu schon leicht atemlos. Grinsend schüttelte Riku den Kopf. „Sag mir, was ich noch tun soll. Was du möchtest.“ – „Genau das!“ Und dass er aufhörte zu quatschen. Riku verstand Samus einsilbige Antwort und schwieg. Widmete sich stattdessen wieder seiner fast schon überhitzten Haut und dem Freund im Süden. Kreisend fuhr eine seiner Fingerspitzen über Samus schon leicht feuchte Spitze, was diesem nach Atem ringende Laute entlockte. Musste man sich um einen Menschen Sorge machen, der in der gleissenden Sommerhitze sass und durch Liebe, noch mehr erhitzt wurde? Ohne die Berührungen durch seine Finger zu unterbrechen, sah Riku seinen Schatz an. Die Augen hatte er geschlossen. Der Mund war leicht geöffnet, um genügend Luft in die Lungen zu pumpen. Samus Stirn war übersät mit Schweissperlen, die sich über seine Schläfen, einen Weg nach unten bahnten. Ein wahnsinnig erotisches Bild, dass Riku da geboten wurde. Seine Zunge, getrieben vom Verlangen, leckte eine der Schweissperlen weg, worauf sich seine Lippen die Spur eben dieser, entlang küsste. Samu seufzte und stöhnte gleichezeitig. Schmolz förmlich unter diesen, von Liebe getränkten Berührungen dahin. Gleichzeitig spürte Samu, wie die Hand, die ihn in den süssen Wahnsinn trieb, in ihrem Tun stoppte. Riku legte diese an Samus Wange und strich einmal liebevoll darüber. „Ich liebe dich!“ Noch bevor Samu protestieren oder erwidern konnte, lagen auch schon Rikus Lippen auf seinen, die mit einem salzigen Film überzogen waren und küssten Samu das Hirn aus dem Kopf. Hektisch atmete Samu an Rikus Lippen, als er dessen Finger, wieder an anderer Stelle, als seiner Wange spürte und wie sie ihn wieder verwöhnten. Samu hatte immer gedacht, wahren Sex und echte Befriedigung, nur mit einer Frau zu bekommen. Doch er wurde, immer wieder, eines Besseren belehrt, wenn er sich Riku hin gab. „Aaaa...Rik...“ Drang es ungehalten aus Samus Kehle, der seinen Kopf in den Nacken fallen liess, als das Empfinden, welches ihm Riku bescherte, ins Unermessliche stieg und kaum mehr auszuhalten war. Nur mit Daumen und Zeigefinger, jedoch mit genügend Druck und der rauen Haut seiner Fingerkuppen, wurde er gerade von Riku verwöhnt. „Lass dich gehen, Süsser!“ Säuselte Riku an Samus Hals, an dem er genügend Platz bekam, um zu knabbern, lecken und küssen. „Rik...ich...“ Ein Beben ging durch Samus Körper. „Bin gleich bei dir.“ Berührte Riku noch einmal leicht Samus Lippen, bevor er die süsse Folter seiner Lippen, in den Süden weiter zog. Samu war kurz davor zu zerbersten und da wollte Riku, mitten im Geschehen, dabei sein. Kaum spürte Samu auch noch Rikus Lippen, die lechzend darauf warteten, bis er endlich ganz und gar los liess, zersprang er in gefühlt tausend Teile. Blitze zuckten vor seinen Augen. Seine Finger krallten sich, irgendwo, an Riku fest, der ihn aussaugte, als wäre Samus Lustsaft, sein Lebenselexir. Stöhnend versuchten Samus Lungen, Luft durch seinen Körper zu pumpen. Ein nicht gerade einfaches Unterfangen, wenn man genau nach dieser rang, weil einem diese genommen wurde. Sein Körper, wurde immer wieder von einer neuen Welle mit gerissen und umgeworfen. Liess seinen Körper beben und zittern, als würde er bei minus Graden draussen sitzen. Ein Gefühl der Leichtigkeit und der tiefsten Erleichterung, durchfuhr Samu mit einer Geschwindigkeit, die ihn schwindeln liess. Fester krallte er sich an Riku fest. Der würde morgen bestimmt blaue Flecken davon haben. Doch Samu musste sich irgendwo festhalten, sonst würde er fallen. Wohin auch immer. Als Riku gesättigt war von Samus Lustsaft, rutschte er wieder zu ihm hoch. Schlang seine Arme, um den immer noch zitternden Körper und zog ihn fest an sich heran. „Du bist...der helle...Wahnsinn!“ Kam abgehakt von Samu, der sein Gesicht an Rikus Hals gepresst hatte. Seine Hände, suchten immer noch krampfhaft Halt an seinem Liebsten. Der kraulte die kurzen Haare in Samus Nacken und hielt ihn einfach nur fest. Bis Samus Atem wieder etwas ruhiger und regelmässiger wurde und er beinahe zu schnurren anfing. Was Riku ein Grinsen entlockte. „Was ist denn da so lustig?“ Hob Samu eine Augenbraue, ohne die Augen wirklich zu öffnen. „Das ich ein schnurrendes Kätzchen als Freund habe.“ – „Wohl eher ein Tiger.“ Hob jetzt Samu den Kopf. Sein Gesicht war völlig verschwitzt. „Geht es dir gut?“ Riku strich ihm eine verklebte Haarsträhne aus dem Gesicht. „Mehr als gut!“ Schmiegte sich Samu wieder an Riku. „Ich denke, dass ich jedoch eine kleine Abkühlung brauche.“ – „Erstmal brauchst du etwas zu Trinken! Und Erholung. So wie du nach Luft gerungen hast, habe ich mir fast schon Sorgen um dich gemacht.“ Riku zog Samu mit sich hoch. „Das ist dein Verdienst.“ Zog sich Samu die Hose hoch und hielt Riku seine, grinsend vor die Nase. „Deshalb sorge ich jetzt dafür, dass du keinen Hitzeschlag oder ähnliches bekommst.“ Gab er Samu einen Kuss und zog sich ebenfalls seine Hose wieder über. „Du hättest auch ganz gerne so bleiben dürfen.“ Kniff Samu in den knackigen Hintern seines Freundes. „Spinner!“ Lachte Riku auf und zog Samu hinter sich her zu den Liegen. „Ruhe dich aus, ich bringe dir gleich was zu trinken.“ Drückte Riku Samu auf eine und küsste seine Stirn. Mit einem Blick, aus dem die Herzen förmlich sprangen, sah Samu Riku hinterher, wie er kurz im Haus verschwand. Mit was, hatte er nur so unendlich viel Glück verdient?
„Woran denkst du?“ War der braune Lockenkopf bereits wieder da, bevor Samu fertig war, über sein Glück nach zu denken. „An dich. Wie immer. Und daran, wie viel Glück ich habe!“ Sah Samu liebevoll zu Riku hoch. Riku setzte sich neben die Liege, auf der Samu es sich gemütlich gemacht hatte und liess seine Finger in dessen Haaren verschwinden. „Halte es fest und geniesse es!“ – „Das klingt ganz nach Mike.“ Grinste Samu. Er wusste, dass Riku viel Zeit bei Mike verbrachte, während der Tour. Er hatte ihn nie danach gefragt, über was sie alles sprachen. Es war Rikus Sache. Wenn er es erzählen wollte, würde er dies sicher tun. So lange Samu spürte, dass es Riku gut tat, war alles super. Genau dies spürte Samu. Mit jedem Tag auf Tour, etwas mehr. Er sollte Mike noch dafür danken. „Warum so nachdenklich?“
Holte ihn Riku wieder aus seinen Gedanken raus. „Nichts Schlimmes, Schatz. Ich habe nur darüber nachgedacht, wie gut dir Mike, auf dieser Tour tat. Und darüber bin ich sehr froh.“ Samu strich Riku über die Wange. „Was machen wir zwei Hübschen, befriedigten jetzt noch?“ – „Also ich werde jetzt meinen Freund zu ende einschmieren. Ich denke, denn Sonnenbrand, haben wir uns vorhin zwar schon geholt, aber noch mehr, muss ja nicht sein.“ Stand Riku auf. Samu musste immer wieder Schmunzeln. Auf Tour, hatte Riku für die ganze Bande gesorgt, dass jeder eingeschmiert war. Er hatte ja eigentlich recht. Nur war Samu selber, einfach immer zu faul dafür. „Dreh dich auf den Bauch. Den Rest und vor allem vorne, musst du dann selber. Du weisst warum.“ Samu nickte wissend. Denn allein schon die leichten Streicheleinheiten, die Riku vollführte, während er die Creme auf seinem Rücken verteilte, schickte Empfindungen durch seinen Körper, die mit Worten nicht zu beschreiben waren. „Fertig!“ Spürte Samu einen Kuss auf seinen Haaren. Er richtete sich auf und wandte sich Riku zu, der schon mit dem Rücken zu ihm sass. Samus Stirn legte sich in Runzeln und er sog geräuschvoll die Luft ein. Er hatte seinen Liebsten, tatsächlich ziemlich malträtiert. „Was ist los?“ Riku bemerkte, wie Samu stockte. „Schon so rot?“ – „Das geht. Aber du wurdest vorhin wohl von einem Tier angefallen. Tut mir leid.“ Wurde Samus Stimme immer leiser. „Was denn Samu?“ Riku drehte seinen Kopf zur Seite, so dass er zu Samu sehen konnte. Dieser hatte das Gesicht gegen Rikus Rücken gedrückt. „Samu.“ Rikus Stimme war leise, jedoch mit Nachdruck. „Ich habe ein paar Kratzer hinterlassen.“ Kam nuschelnd von Samu. Er nahm Rikus Hand und zog ihn ins Badezimmer. „Schau.“ Stellte er ihn vor den Spiegel. Riku betrachtete seinen Rücken, der nicht bloss eine leicht rote Färbung zeigte, sondern auch hier und einige Kratzer. Die einen nur so, dass sie morgen schon wieder verblasst waren und andere etwas tiefer. „Es tut mir leid!“ Küsste sich Samu über die roten Stellen, dass es Riku eine Gänsehaut bescherte.
„Liebesspuren.“ Grinste Riku. Samu hob erstaunt den Kopf. „Ist doch nicht so schlimm, Grosser!“ Zog er Samu an sich. „Es tut nicht weh und ich hab auch gar nichts gespürt. Der Beweis, dass es gut war, was ich mit dir angestellt habe.“ – „Gut ist die reinste Beleidigung.“ Samu drehte Riku noch einmal um. „Ich werde dich auch ganz sanft einschmieren, versprochen.“ Er küsste noch einmal jeden Kratzer, den er auf Rikus Rücken hinterlassen hatte, bevor sie wieder nach draussen gingen.
So vorsichtig er nur konnte, verteilte Samu die Creme auf Rikus Rücken. Diese Muskeln, schoss es ihm durch den Kopf, dass ihm beinahe wieder das Blut entgleiste. „Geht es?“ – „Samu, ich spüre gar nichts. Alles gut!“ Bevor ihm dieser, als er fertig war, entwischen konnte, legte Riku seine Hände an Samus Wangen. „Es werden sicher nicht die einzigen Spuren sein, die wir einander hinterlassen, also mach dir keinen Kopf. Du hast es ja nicht mit Absicht gemacht, sondern weil du dazu getrieben wurdest.“ verwickelte Riku den Blondschopf in einen langen Kuss. „Wieder gut?“ Samu nickte. „Du hast es mir aus dem Kopf geküsst." Riku lachte auf. „So einfach ist es also?" – „Manchmal.“ Grinste Samu. „Dann mach ich noch ein bisschen weiter.“ Zog Riku den Grossen näher an sich heran. Die Beine um den Körper des anderen geschlungen, sassen sie auf der Liege und liessen sich mal wieder oder wohl eher so wie immer, wenn die Möglichkeit bestand, von ihren Gefühlen leiten. Ihre Zungen, übernahmen die Oberhand. Vollführten einen erotischen Tanz und raubte den beiden den Verstand und noch viel mehr. Bis sie gleichzeitig aufkeuchten und sich, nach Luft ringend, leicht von einander lösten.
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Leave the past behinde
FanfictionEin einziger Moment, kann dein ganzes Leben verändern... Mit dem Moment, als Riku Rajamaa, Musiker aus Leidenschaft und begnadeter Gitarrist, das Studio betritt, verändert sich nicht nur die Situation der finnischen Band Sunrise Avenue. Auch sein e...
