Warm und mit diesem sicheren Gefühl um sich, erwachte Riku am nächsten Morgen. Sein Blick wanderte nach oben. Ein Lächeln legte sich auf Rikus Lippen. Seelig schlief sein Freund noch. Sein Atem ging tief und gleichmässig. Die blonden Haare, standen ihm wirr vom Kopf ab. Samus Arme, waren immer noch fest um Rikus Körper geschlungen. Riku wollte dieses Gefühl noch etwas bewahren. Weshalb er sich wieder fester an Samu kuschelte. Vorsichtig rutschte er leicht nach oben, um seinen Kopf in Samus Halsbeuge ab zu legen. Tief atmete er den unverkennbaren Duft in sich auf. Dieser Moment war so normal. In Wirklichkeit jedoch zu einer nie dagewesenen Seltenheit geworden. Riku konnte nicht verhindern, dass ihm warme Tränen, leise über die Wangen rollten. Es solle doch bitte, jetzt in dem Augenblick, jemand die Zeit anhalten. Riku hielt alles andere nicht mehr aus. Auch wenn er wusste, dass mehrheitlich er dafür verantwortlich war, dass eine kleinere Eiszeit zwischen ihnen herrschte. Es war sein verdammter Schutzmechanismus, der ihn vor Schmerz, Enttäuschung und Verletzung schützte. Heute wollte Riku diesen jedoch ablegen oder zumindest ignorieren. Er brauchte Samu so sehr. Sein Herz schrie und verzehrte sich nach dem Blonden. Laut und hartnäckig. Die paar Tränen, waren versiegt. Riku strich mit seiner Nase an Samus Hals entlang. Ihn spüren, fühlen und riechen, war das, was Riku wollte. Am liebsten den ganzen Tag lang. Zu sehr, wollte er sich jedoch nicht darauf verlassen, dass daraus was wurde. Riku wusste zwar nichts von irgendwelchen Verpflichtungen. In letzter Zeit, war dies jedoch normal. Er fühlte sich dann immer wieder vor den Kopf gestossen, wenn Samu ihm sagte, dass er los müsse. Absicht war es bestimmt nicht, dass Samu es nicht früher sagte. Es nagte dennoch an Riku. Daran, wollte dieser jetzt jedoch nicht denken. Zu gut fühlte sich Samus warme Haut an seinem Hals, unter Rikus Lippen an. Ein Brummen kam vom grossen Blonden, bevor etwas Leben durch dessen Körper kroch. Rikus Hand lag auf seinem Bauch, der unter dem Shirt hervor lugte. Was für vertraute Berührungen ihn sanft aus dem Schlaf holten. Vertraut und doch, als wäre es Jahre her, seit er sie das letzte Mal geniessen durfte. „Würdest du bitte heute nicht mehr damit aufhören.“ Brummte Samu verschlafen. Sofort lag Rikus Hand an Samus Wange und die warmen Lippen, küssten sich den Hals entlang, hoch zu dessen Mund. Der wundervolle Körper seines Gitarrengottes, schmiegte sich noch mehr an seinen eigenen. Sehnsucht und Verlangen, lagen in jeder Regung und Berühung von Riku. Seine Zähne knabberten vorsichtig, als wäre es das erste Mal, an Samus Lippe. Ein Seufzen entwich dessen Mund, als seine Zunge über die selbe Stelle strich. Schüchtern, bettelte selbige, um Einlass. Rikus Finger, hatten sich mittlerweile in Samus Haare verkrochen. Durch Samus Körper, zog sich ein angenehmes Kribbeln. Warm und lieblich. Genau wie der Kuss, in dem sie verfielen. Samus Hände strichen unter Rikus Shirt über die zarte Haut, auf der sich, auch so gleich eine leichte Gänsehaut legte. Nur kurz, löste sich Riku von Samu, damit dieser ihm sein Shirt über den Kopf ziehen konnte. Fest verfingen sich ihre Blicke, mit dem des anderen. Was für wunderschöne Augen sein Schatz hatte, wurde Samu erst jetzt wieder bewusst. Er nutzte den kleinen Abstand, um seine rauen Finger, über Rikus Brust gleiten zu lassen. Bis zu seinem Bauch, in dem sich alle Muskeln zusammen zogen. Liebe lag in Samus Augen und dessen Gesichtszüge. Tief atmete er durch. Legte seine Lippen an Rikus Wange und liess sie ihren eigenen Weg gehen. Über Rikus Gesicht, küssten sie sich, was diesen wohlig seufzen liess. „Ich habe dich so vermisst!" Vergrub Samu sein Gesicht in Rikus Halsbeuge. Kratzte mit seinen Zähnen, an der empfindlichen Stelle hinter dessen Ohr. Der kurze Moment, in dem er sich von Riku löste, dass dieser ihm sein Shirt über den Kopf ziehen konnte, nutzte Samu, um Riku sanft in die Matratze zu drücken. Die Brust seines Liebsten, war das Ziel von Samus Lippen, während er sie beide, von der Boxer befreite. Sie hatten noch kein Wort darüber verloren, was sie im Moment wollten. Es war auch nicht nötig, da ihre Augen und Körper, eine eigene Sprache sprachen und alles sagten, was gesagt werden musste. Samu spürte, dass sie jetzt genau das brauchten. Wenn auch Sex nicht die Lösung für Probleme war. Das hier, war so viel mehr. Es war Liebe. In dieser, mussten sie sich endlich wieder verlieren können. Riku musste endlich wieder spüren, wie sehr Samu ihn liebte. Das er nur ihn wollte. Ein ungehaltenes Stöhnen, entwich beiden, als Samu sich sachte in Riku schob. Tief und fest in ihm versenkte. Was für ein umglaubliches Gefühl. Riku trieb es Tränen in die Augen. „Ich werde immer nur dich lieben.“ Flüsterte Samu und küsste Rikus Tränen weg, während er sich sanft in ihm bewegte. Ihre Körper fest an einander geschmiegt, gaben sie sich der Lust, der Liebe und dem Verlangen hin. Verdurstende, die nach all dem lechzten. Riku liess sich fallen. Es war ihm nicht bewusst, wie sehr er sich danach gesehnt hatte. Gierig berührte er Samus Haut. Schob sich ihm entgegen. Wollte mehr und das es ewig andauerte. Samu war so sanft. So liebevoll. „Ah...Samu!“ Seufzte Riku genüsslich. Es war mal die schönste Hauptsache in ihrer Beziehung. Eine Gänsehaut überzog augenblicklich Samus Körper. Die lieblichste Melodie in seinen Ohren, war Rikus Seufzen und Stöhnen, wenn er ihn liebte. Das tat er in dem Moment. Mit jeder Faser seines Körpers. All seiner Liebe, die er für Riku empfand. „Rik...“ Suchte Samu den Mund des braunen Lockenkopfes. Verwickelte ihn in einen unglaublichen Kuss. Der allein, sie schon fast abheben liess. Es wirkte verzweifelt, wie Riku nach Samus Händen suchte, um an ihnen Halt zu suchen. Dieser gab ihm den liebend gerne. Die kleinen Beben, die durch Rikus Körper zogen, veranlassten Samu dazu, den Druck seiner Mitte zu verstärken. Seine Hände fest mit denen von Riku verschränkt, trieb er sie beide dem allerschönsten freien Fall, den sie gemeinsam erleben konnten, entgegen. Ein letzter kräftiger Stoss und ein Knabbern an Rikus Nippel, liess diesen abheben. In eine andere Galaxie. Wo die Sterne bunt und glizernd sind. Solche leuchteten herrlich klar vor Rikus Augen. Ein erleichtertes Stöhnen erfüllte den Raum. Riku nahm Samu gleich mit sich, in diese Sphäre, in der sie schon viel zu lange nicht mehr waren. Noch immer schwer atmend, entzog sich Samu aus Rikus Körper, der immer noch unter Ekstase stand. „Nicht...Samu...“ Wollte Riku protestieren, als er ihn, noch etwas unwirklich, weiter unten spürte. „Aaaa...shit!“ entwich es Riku, als Samu seine Lippen um dessen pralle Männlichkeit legte und sich sachte auf und ab bewegte. Sanft mit seinen Zähnen an der empfindlichen Haut kratzte. Darauf seine Zunge über die malträtierten Stellen, streichen liess. Noch in seinem ersten Orgasmus gefangen, brauchte es nicht viel, bis Rikus Körper noch einmal erzitterte. Den Boden unter den Füssen verlor. Das ganze, aufgestaute und verdrängte Verlangen, entlud sich in Samus Mund. Er schluckte und massierte gleichzeitig, so gut es ihm möglich war. Bis Rikus Körper, schlaf in sich zusammen fiel. Samu leckte sich über seine Lippen. Küssend, streichelnd und knabbernd, krabbelte Samu zu seinem Schatz nach oben. Verschwitzt, hingen ihm die Locken ins Gesicht. Liebevoll lächelte Samu ihn an und strich ihm die Haare aus dem Gesicht. Seine Finger, liess er gleich darin verschwinden. Halb lag er auf Riku. „Ich liebe dich!“ Verwickelte Samu sein Löckchen in einen Kuss. Bis beide sich seufzend und nach Atem ringend, von einander lösten. Rikus Blick, mit dem er Samu ansah, war immer noch leicht verklärt. „Das war wunderschön!“ Kam beinahe tonlos von Riku. Seine Stimme bebte. „So wie du es verdient hast.“ Hauchte Samu ihm einen Kuss auf die Stirn und verharrte einen Augenblick. Zog Riku darauf an seine Brust. Seufzend, liess dieser es geschehen. Warum konnte es nicht wieder immer so sein? Warum musste gerade alles so verdammt kompliziert sein? Er wollte nicht. Doch Riku konnte es nicht verhindern, dass seine Augen wieder von Tränen überflutet wurden. Die letzten Wochen, hatten zu sehr an seiner Substanz gezehrt. „Haben wir...hast du heute Pläne oder Termine?“ Sah Riku zu Samu hoch, als die Tränen versiegt waren. Ja, so weit war es schon, dass Riku die Frage so stellen musste. „Nein. Warum?“ Riku kaute auf seiner Lippe herum. „Lass das, Rik.“ Raunte Samu und löste Rikus Lippen, durch seine ab. „Sag mir bitte warum.“ Knabberte Samu an Rikus Lippen. „Weil ich gerne mal wieder den ganzen Tag im Bett verbringen würde.“ Kam unsicher von Riku. „Das klingt nach einer unglaublich guten Idee!“ Ein leichtes Grinsen, legte sich auf Samus Lippen. „Wenn du kurz Geduld hast, dann werde ich schnell was zum Frühstück zubereiten.“ Riku nickte. „Aber zuerst...“ Samu näherte sich wieder Rikus Gesicht. „Guten Morgen, mein Schatz. Hast du gut geschlafen?“ Strich Samu mit seinen über Rikus Lippen. Ein Nicken war die Antwort. Zahlreiche Küsse, landeten darauf auf seinen Lippen. „Geht es dir gut?“ Wann hatte er Riku dies das letzte Mal gefragt? „Im Moment...Ja!“ – „Kannst du mich kurz entbehren?“ Wollte Samu zwischen den Küssen, wissen. „Mach schnell, bitte.“ Samu nickte. Drückte Riku einen Kuss in die Locken und war auch schon aus dem Bett gestiegen. Seufzend, kuschelte Riku sich unter die Decke und sah Samu hinter her. Er fragte ihn gar nicht, ob Samu sich nicht was über ziehen wollte. Es war so typisch Samu. Ein Lächeln legte sich auf Rikus Gesicht. Heute Morgen, war alles wieder Samu. Als wäre nichts passiert. Nicht dieser Tag, an dem Mikko ihr Leben auf den Kopf stellte. Kein Streit, der danach folgte. Einfach nur sie beide in ihrem Ort aus Liebe. Heute wollte Riku das alles einfach mal, für ein paar Stunden, vergessen. Dies vorhin, dieses wundervolle Liebesspiel, fegte Rikus Kopf, für ein paar Minuten frei. Es war, als würde Riku auf Wolken schweben. Samu war so zärtlich und hatte ihn mal wieder mit seiner tiefen und unendlichen Liebe überschüttet.
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Leave the past behinde
FanfictionEin einziger Moment, kann dein ganzes Leben verändern... Mit dem Moment, als Riku Rajamaa, Musiker aus Leidenschaft und begnadeter Gitarrist, das Studio betritt, verändert sich nicht nur die Situation der finnischen Band Sunrise Avenue. Auch sein e...
