Das Abwickeln ihres Gepäcks, dauerte heute einmal nicht so lange. Da sie alles voraus geschickt hatten, damit es morgen auch bei der richtigen Location war. So waren sie nicht bloss die ersten, die aus dem Flugzeug konnten, sondern auch beim Gepäck. Draussen wartete schon Mike mit ihrem Bus, auf die finnische Bande.
„Ihr strahlt ja mit der Sonne um die Wette, ihr zwei Süssen!“ Begrüsste Mike Samu und Riku, die ihn als erste erreichten. Natürlich wartete eine herzliche Begrüssung auf sie. „Geht es euch gut?“ Musterte er die Beiden. „Ihr seht unglaublich entspannt aus!“ – „Sind wir auch! Ausser, dass wir jetzt schon wieder unter den Einschränkungen leiden, geht es uns super. Geht es doch oder?“ Samu sah Riku fragend an. „Geht es!“ Sah er Samu liebevoll an. „Die Zwei sind unmöglich, sag ich dir. Kaum ein paar Minuten wieder unter Beobachtung, drehen sie fast durch und müssen die Toilette im Flughafen aufsuchen.“ Stand nun auch Sami neben ihnen. Dafür fing er sich jedoch eine fette Kopfnuss von Samu ein. Mike konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. „Mikko wird die Erholung schon wieder abhanden gekommen sein, kaum hatte er euch um sich.“ – „Schlimmer als eine Horde Kinder.“ Verdrehte dieser die Augen und begrüsste Mike. „Alles klar?“ – „Alles startbereit, Chef!“ Mike stand zur Seite. „Na los, rein mit euch. Das Gezappel ist kaum zum aushalten.“ Kaum war der Weg frei, schob Samu Riku in den Bus. „Die wirst du wohl nie bändigen können.“ – „Das befürchte ich auch.“ Seufzte Mikko. „Mach dir nichts draus. So lange sie wissen, wie weit sie wo gehen können, lass sie machen. Das mit der Toilette heute, stimmt?“ Mikko nickte. Mike musste sich ein lautes Auflachen verkneifen. „Du armer Kerl.“ Klopfte er Mikko auf die Schulter. Schlimmer als eine Horde kleiner Kinder war noch untertrieben, dachte Mike. Mikkos Job, wäre ganz und gar nichts für ihn. So lieb er den Haufen hatte, so war er froh, dass er sie nur in der Gegend herum chauffieren musste und nicht in dem Sinne, für sie und ihr Verhalten verantwortlich war. Das würde ihn wohl seine Nerven, von denen er eigentlich behaupten konnte, dass sie gut sind, kosten. Kopfschüttelnd, folgte Mike seinen Schützlingen, wie er sie dennoch nannte, in den Bus, als alle darin verschwunden waren. Allen voran Samu und Riku.
Kaum im Innern verschwunden, zog Riku Samu zu sich runter und schnappte gierig nach seinen Lippen. „Mmm...langsam, Schatz.“ Dirigierte Samu ihn bis ganz nach hinten. Er wollte nicht hier im Gang herum knutschen. Schnell zog er Riku zu sich, als er sich auf die Sitzecke setzte. Seine freie Hand strich langsam über Rikus Wange, durch Rikus Haare, bis er sie an seinem Nacken ruhen liess. Während er dies, mit der anderen Hand, immer und immer wieder tat, sah er seinem Schatz tief in die Augen. Strich über seine Lippen und bedeckte Rikus Wange mit Küssen. Wie konnte er ihm nur zeigen, wie sehr er ihn liebte? „Ich liebe dich! Doch ich habe keine Ahnung, wie ich dir das jemals so zeigen kann, dass du es spürst, wie ich es spüre.“ Flüsterte Samu. „Das tust du doch schon die ganze Zeit, Grosser! Du bist der erste Mensch, der mir dies auf eine so wundervolle Art und Weise zeigt. Und wenn es nach mir ginge, könntest du genau das, für den rest unseres Lebens machen.“ – „Nichts mehr anderes?“ Nuschelte Samu an Rikus Lippen, die einen Kuss forderten. „Nichts anderes...Ausser natürlich noch etwas...“ Grinste Riku schelmisch, bevor er wieder in einem Kuss verfiel. Einen süssen, liebevollen Kuss. „Du bist aber leicht zufrieden zu stellen?“ Stellte Samu fest. „Manchmal ja. Was brauche ich schon mehr, als das was ich schon habe? All das, was du mir gibst.“ Sah er Samu fragend an.
„Sag es mir?“ – „Nichts! Durch dich kann ich meine Leidenschaft zur Musik leben. Und das mit dir, meinem grössten Schatz den ich je geschenkt bekam, zusammen.“ Samu wollte etwas darauf sagen. „Zu alle dem, habe ich das grösste Glück, dass ich geliebt werde, so wie ich bin.“ – „Von ganzem Herzen und dies bis ans Ende meines Lebens!“ Flüsterte Samu dicht an Rikus Ohr und bedeckte es gleich darauf mit sanften Küssen, die er weiter bis zu der empfindlichen Stelle dahinter, zog. „Siehst du, das meine ich.“ Seufzte Riku, schloss die Augen, während sein Kopf gleich zur Seite fiel, als er Samus Lippen an seinem Hals spürte. Seine Finger liess er durch Samus Haare gleiten. Mehr, brauchte Riku gerade nicht, um wunschlos glücklich zu sein.
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Leave the past behinde
FanfictionEin einziger Moment, kann dein ganzes Leben verändern... Mit dem Moment, als Riku Rajamaa, Musiker aus Leidenschaft und begnadeter Gitarrist, das Studio betritt, verändert sich nicht nur die Situation der finnischen Band Sunrise Avenue. Auch sein e...
