Kapitel 184

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Amélies Sicht:


Als wir das Hotel erreicht hatten, machte Kenny die Tür auf und schaute uns kopfschüttelnd an, immerhin hatte er uns gehört.

Justin wollte aussteigen, aber ich zog ihn zurück ins Auto und knöpfte sein Oberteil wieder zu, immerhin musste er nicht halbnackt aus dem Auto aussteigen.

„Ihr hattet Spaß auf der Autofahrt. Wir haben euch gehört!" sagte Kenny lachend. Ich wurde ein bisschen rot im Gesicht und Justin grinste wie ein Honigkuchenpferd, aber schien wohl gar nicht mehr so ganz zu realisieren, was Kenny gesagt hatte. Justin stieg aus dem Wagen aus und flog beinahe hin, weshalb Kenny ihn sofort stützte.

„Gib ihm seine Sonnenbrille." murmelte ich, während ich Kenny die Sonnenbrille hin hielt. Er setzte sie Justin auf, damit die Paparazzi nicht unbedingt sahen, wie fertig Justin aussah.

Das Blitzlichtgewitter ging natürlich los, weil Kenny ihn stützen musste, aber dagegen konnten wir nichts tun.

Ich stieg ebenfalls aus dem Van aus und Tom legte seinen Arm schützend um mich, während ich mir die Hand ein bisschen vor das Gesicht hielt, weil das Licht von den Kameras verdammt grell war.

„Justin!" schrie Kenny auf einmal. Ich schaute hoch und sah, wie Justin einen Paparazzi umarmte.

„Ich liebe dich!" lallte er im betrunkenen Zustand. Ich schlug mir nur mit der flachen Hand ins Gesicht und schüttelte den Kopf.

Die Paparazzi hätten wieder ganz schön viel Material für die Presse.

Kenny zog Justin weg und hob ihn hoch. Er packte ihn über die Schulter und trug ihn so ins Hotel rein, auch wenn Justin ihm die ganze Zeit auf den Rücken trommelte und sagte, dass er ihn nicht entführen sollte.

„Er ist ganz schön betrunken..." murmelte ich Tom zu, als wir den beiden folgten und die Menge von Papz durchquert hatten.

„Man hat es auf der Fahrt gehört.." flüsterte Tom zwinkernd. Ich wurde schon wieder rot im Gesicht und folgte Kenny und Justin nach oben in unser Zimmer.


Ich schloss die Tür auf und Kenny trug Justin rein und setzte ihn auf die Couch. Dann schloss ich die Tür wieder zu und Justin sprang auf und torkelte zum Kühlschrank.

Ich hatte in dieser Suite einen eigenen Kühlschrank und eine Küche, weil Scooter nicht wollte, dass wir unten im Saal aßen.

Er holte sich ein Bier raus und öffnete es, nachdem er fünf Minuten lang den Flaschenöffner gesucht hatte, der eigentlich direkt vor seiner Nase lag.

Ich ging zu ihm hin und riss ihm das Bier aus der Hand, als er einen Schluck getrunken hatte.

„Justin, du trinkst das nicht! Du bist schon total betrunken!" sagte ich aufgebracht.

Justin nahm mir das Bier wieder weg und rannte torkelnd im Zimmer hin und her, während er ab und zu mal einen Schluck vom Bier trank.

„Lass ihn, Amélie.. ich kenn ihn betrunken.. das bringt nichts! Lass ihn einfach machen." sagte Kenny schließlich, der sich auf die Couch gesetzt hatte. Tom war schon wieder in seinem Zimmer verschwunden.

„Okay wenn du meinst." antwortete ich.

Ich setzte mich zu ihm auf die Couch und starrte Justin an, der nach dem einen Bier noch eine Flasche trank.

„Mir ist schlecht." lallte Justin plötzlich. Ich stand wieder auf und ging zu ihm, um ihn ins Badezimmer zu bringen, denn ich hatte keine Lust, dass er sich im Wohnzimmer übergab.

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