Kapitel 118

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Amélies Sicht:


Meine Eltern hatten zuhause schon Karten ausgedruckt, weshalb wir uns nur noch anstellen mussten. Die Frau an der Kasse schaute Justin und mich verwirrt an.

„Du bist doch Justin Bieber, oder?" fragte sie mit leiser Stimme. Justin nickte lächelnd und die Frau hielt sich die Hände vor den Mund. Sie tickte gleich die Frau neben sich an und zeigte auf meinen Freund.

„Justin Bieber ist hier!" sagte sie aufgeregt.

„Ich bin nur ein normaler Junge, kein Grund auszuflippen!" murmelte Justin grinsend.

Ich schaute meine Eltern an, die einfach nur lachen mussten.

„Ja klar, aber es ist eine Ehre für uns, dass ein Weltstar bei uns ist!" erklärte die Frau uns.

Justin verdrehte die Augen und machte mit beiden Frauen ein Foto, bevor wir endlich reingehen durften.

Er nahm meine Hand in seine und verschränkte unsere Finger miteinander.

„Wieso muss immer jeder ausflippen wenn er mich sieht?" fragte er genervt. Ich konnte mir vorstellen, dass es ihn nervte immer und überall erkannt zu werden. Manchmal wollte er eben doch nur der normale Junge aus Stratford sein, den keiner kannte.

„Heute kannst du normal sein, Schatz. Vergiss einfach dein ganzes Starleben und sei du selbst." flüsterte ich lächelnd.

Justin legte eine Hand an meine Wange und schaute mir lächelnd in die Augen.

„In deiner Nähe bin ich immer ich selbst." murmelte er.

Wir küssten uns zärtlich, aber lösten uns relativ schnell wieder voneinander, damit mein Vater nicht wieder kurz vorm Ausflippen war.

Im ersten Raum vom Madame Tussauds standen Politiker und Leute aus der Geschichte. Justin kannte die deutschen Politiker alle nicht, aber ehrlich gesagt interessierten die mich auch nicht wirklich.


Als wir vor Obama standen musste Justin lächeln.

„In echt sieht er älter aus." flüsterte Justin lachend. Ich schlug ihm leicht gegen den Arm und lachte.

„Die Wachsfigur wird nun mal nicht älter." sagte ich grinsend.

Justin stellte sich neben Obama und ich machte ein Foto von ihm. Danach stellten wir uns vor Prinz William und Prinzessin Kate. Die Beiden sahen verdammt echt aus.

Justin legte seinen Arm um mich und drückte mir einen Kuss auf die Schläfe.

„Du bist meine Prinzessin." hauchte er mir ins Ohr. Ich lächelte leicht und küsste ihn kurz.

„Und du mein Prinz." sagte ich glücklich.

Wir gingen durch die nächsten Räume, wo mich fast gar keiner interessierte.

Als wir in den Raum kamen, wo sie ein bisschen zeigten wie man die Wachsfiguren machten, wurde es schon interessanter. Zumindest für Justin, denn er löste seine Hand von mir und ging schnurstracks geradeaus.

Verwirrt gingen meine Eltern und ich ihm hinterher.

Er stand tatsächlich vor Beyoncé und starrte sie mit großen Augen an. Ich stellte mich neben ihn und schaute ihn mit hochgezogener Augenbraue an.

„Kann ich die mitnehmen?!" fragte Justin begeistert.

Ich schüttelte den Kopf und begann zu lachen.

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