Amélies Sicht:
Viele Stunden später - gegen 17 Uhr - kamen wir in Washington an und machten uns in getrennten Autos auf den Weg zum Hotel. Während ich durch den Haupteingang mit meiner Mutter ins Hotel ging, gingen Za und Justin durch die Tiefgarage rein. Lustigerweise war Justin vor mir im Hotelzimmer und empfing mich mit ausgebreiteten Armen.
„Das Versteckspielen ist scheiße!", protestierte ich genervt, als ich meine Arme um ihn schlang und ihn an mich drückte.
„Ich liebe dich!", flüsterte Justin um vom Thema abzulenken. Ich strich ihm durch die Haare und verschränkte meine Arme in seinem Nacken.
„Ich dich auch!"
Wir küssten und zärtlich und ich ging ins Badezimmer, um mich fertig zu machen. Zwei Stunden brauchte ich bestimmt, um mich zu schminken und mein Kleid anzuziehen. Außerdem musste ich meine Haare noch glätten, da sie ein bisschen lockig waren und ich meine Haare beim Auftritt glatt über die Schulter fallen lassen wollte.
Ich zog mir im Schlafzimmer meine Klamotten aus - auch die Unterwäsche - und kramte aus meinem Koffer schwarze unterwäsche, die man unter dem schwarzen Kleid nicht sehen würde.
Natürlich spürte ich Justins Blick auf mir, denn er saß auf dem Bett und musste alles kommentieren.
„Nimm den anderen BH!", sagte er grinsend. Verwirrt drehte ich mich um. Ich hatte inzwischen einen schwarzen Tanga an und sah Justin mit gekräuselter Stirn an.
„Welchen anderen?"
„Na den schwarzen!", erklärte er mir lächelnd.
„Justin... der den ich in der Hand habe ist schwarz!"
Ich streckte ihm die Zunge raus und Justin verdrehte die Augen.
„Nein! Ich mein.. ja! Aber du sollst den schwarzen BH mit Spitze nehmen!"
Ich holte den zweiten schwarzen BH raus und zog ihn an. Da Justin auch etwas tun konnte, sah ich ihn mit Hundeblick an.
„Kannst du ihn zu machen?"
Justin stand auf und kam zu mir. Ich strich meine Haare links über meine Schulter, damit er freie Sicht auf meinen Rücken hatte.
Justin machte den BH Verschluss zu und hauchte mir anschließend einen Kuss auf mein Schulter Tattoo.
„Ich hätte dir lieber den BH ausgezogen, aber das kann ich später machen", raunte er mir ins Ohr. Er ließ seine Lippen sanft über meinen Nacken wandern und verpasste mir damit eine Gänsehaut am ganzen Körper.
Ich schubste ihn sanft von mir weg, da ich sonst nie fertig werden würde und schleifte mich ins Badezimmer, wo ich mich dezent schminkte. Da es akurat sein sollte, dauerte es ein bisschen und das Glätten meiner Haare brauchte auch seine Zeit.
Als das alles erledigt war brauchte ich nur noch meine Schuhe und mein Kleid anziehen, welches Scooter inzwischen vorbei gebracht hatte.
Ich stieg in das Kleid rein und fragte Justin, ob er mir den Reißverschluss zumachen konnte. Er machte es natürlich gerne und küsste meine Wange. Ich stieg noch in meine Schuhe ein und betrachtete mich dann vor dem großen Spiegel.
Justin saß immer noch auf dem Bett und betrachtete mich, was ich im Spiegel erkennen konnte.
„Dreh dich um, Schatz!", verlangte er neugierig.
Ich tat ihm den Gefallen und Justins Mund klappte auf. Er schluckte laut hörbar und fing beinahe an zu sabbern. Dann stand er auf und kam näher.
