Hey :)
Hier ist das nächste Kapitel! Und ich wollte noch schnell sagen, dass die Geschichte sich dem Ende nähert. Allzu viele Kapitel werden nicht mehr kommen (wie viele kann ich nicht einschätzen). Ich weiß, dass viele an der Geschichte hängen, genauso wie ich, immerhin war es meine erste Geschichte die wirklich extrem viele Leser hatte (auf Fanfiktion.de waren es damals fast 1 Millionen Klicks). Aber leider muss jede Geschichte irgendwann enden. <3
Aber noch ist es nicht vorbei :)
Und solange genießt die Kapitel!
Viel Spaß beim Lesen :)
und... HAPPY NEW YEAR <3
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Amélies Sicht:
Justins Hand, in der er die Schachtel hielt, zitterte wie verrückt und er atmete schwer, weil er nervös war. Ehrlich gesagt hatte ich nicht damit gerechnet, dass er mir einen Antrag machen würde. Nicht, nach allem was passiert war. Und ich fragte mich ernsthaft, ob es einen Sinn machte, diesen Antrag anzunehmen. Vielleicht war es ein bisschen zu überstürzt, wenn wir uns direkt wieder verlobten. Aber eigentlich brauchte ich nicht darüber nachdenken, wie die Antwort auf seine Frage lautete, denn Justin war mein absoluter Traummann. Auch, wenn ich ihn betrogen hatte und zwischenzeitlich mit Austin zusammen war, waren meine Gefühle für Justin niemals richtig verschwunden. Er war die Liebe meines Lebens. Natürlich wollte ich ihn heiraten, natürlich wollte ich eine Zukunft mit ihm.
„Ja!", sagte ich deswegen mit Tränen in den Augen. Justin atmete erleichtert aus und steckte mir den Ring an den Finger. Selbst dabei zitterte er wie verrückt, aber ich fand das total süß. Er beugte sich zu mir und küsste mich zärtlich, während ich mich sanft auf das Bett legte und er vorsichtig über mich krabbelte.
„Ich habe den Ring aufbewahrt, weil ich immer davon überzeugt war, dass du irgendwann diesen Ring tragen wirst und wir heiraten werden. Ich wollte immer nur dich, Amélie und ich hoffe, dass wir es nicht noch einmal vermasseln!", flüsterte Justin lächelnd.
Ich legte meine Hände an seine Wangen und zog sein Gesicht zu mir runter, um ihn liebevoll zu küssen.
„Und ich will nur dich, Justin!", antwortete ich verträumt. Ich konnte gar nicht glauben, dass ich mit Justin verlobt war und wir tatsächlich heiraten würden. Leider konnten meine Eltern nicht dabei sein und würden niemals mitbekommen, wie glücklich ich mit Justin war. Bei dem Gedanken an meine Mutter lief mir eine Träne über meine Wange. Ich vermisste sie. Und ich vermisste Nick, meinen Dad.
Justin und ich legten uns nebeneinander ins Bett, ich kuschelte mich an seine Brust und versuchte mir irgendwelche schönen Gedanken zu machen. Jetzt war wirklich kein guter Zeitpunkt um zu weinen. Ich sollte mich freuen und so breit grinsen wie noch nie.
„Ich möchte dich noch in diesem Jahr heiraten, Amélie."
„Aber... es ist schon Anfang September. Wir brauchen Zeit um alles zu planen und die Gäste einzuladen!", sagte ich schockiert. Justin grinste und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Er drehte sich auf den Bauch, damit er mir in die Augen schauen konnte.
„Wir kriegen das kurzfristig hin, Baby. Lass uns Anfang Dezember heiraten. Wenn wir aus dem Urlaub kommen werde ich direkt einen Anzug für mich schneidern lassen und du kannst mit meiner Mum in die Stadt gehen und ein Kleid kaufen. Um die Location für die Feier werde ich mich kümmern und die Gäste werde ich auch alle auf einen Zettel schreiben, okay? Die Einladungen suchen wir dann zusammen raus. Amélie die Hochzeit wird eine absolute Traumhochzeit werden, glaube mir."
„Du hast recht, wir bekommen das hin. Aber ich möchte mir kein neues Kleid kaufen. Das Brautkleid, was ich mir damals geholt habe... ich habe es noch. Und ich möchte es an dem Tag tragen, weil es mein absolutes Traumkleid ist. Außerdem hat meine Mum geweint, als sie mich damit gesehen hat und... ich verbinde es irgendwie mit meiner Mutter."
Direkt lief mir wieder eine Träne über die Wange, die Justin mit seinem Daumen wegwischte. Er lächelte ein bisschen und hauchte mir einen leichten Kuss auf die Lippen.
„Okay, mein Engel. Dann trage dein Traumkleid, ich bin sicher du wirst umwerfend aussehen... und ich werde weinen, weil ich mein Glück nicht fassen kann", murmelte er leise. Mein Herz schlug rasend schnell und ich konnte gar nicht damit aufhören den Ring an meinem Finger anzustarren.
„Wusste irgendwer davon, dass du mir einen Antrag machst?"
