Kapitel 177

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Améliés Sicht:


Zwei Tage später waren die Feiertage endlich wieder vorbei und Jazzy, Jaxon, Justin und ich machten uns fertig, weil wir shoppen gehen wollten.

Justin und ich hatten uns die letzten Tage noch ziemlich oft wegen jeder Kleinigkeit gestritten, aber wir hatten uns auch immer wieder vertragen. Gestern hatte ich meine Tage bekommen, sodass ich zum Glück eine Ausrede hatte, wieso ich nicht mit Justin schlafen konnte. Justin gefiel das natürlich überhaupt nicht, aber dagegen konnte ich auch nichts tun. Er würde es schon überleben, wenn wir mal ein paar Wochen nicht miteinander schliefen.

„Bist du fertig?" fragte er, während ich mir einen Blümchenhaarreifen in die Haare steckte. Ich zog noch ein paar bequeme Schuhe an und nickte Justin lächelnd zu.

Justin zog sich seine schwarzen Supras an und ging mit mir runter ins Gästezimmer von Jeremy, wo Jazzy und Jaxon angezogen Fangen spielten.

Jaxon fiel leider hin und fing an zu weinen, weshalb Justin gleich zu ihm ging und ihn auf den Arm nahm.

„Shhh nicht weinen, mein Großer." flüsterte er zwinkernd. Wie ein Wunder beruhigte Jaxon sich wieder und drückte Justin einen Kuss auf den Mund. Diese Geschwisterliebe der Beiden war wirklich verdammt süß.

„Seit ihr fertig?" fragte ich die Beiden freundlich. Jazzy nickte und streckte ihre Arme aus, womit sie demonstrieren wollte, dass ich sie auf den Arm nahm. Natürlich tat ich ihr den Gefallen und hob sie hoch.

„Wir gehen shoppen!" ließ Justin seine Großeltern wissen. Wir verschwanden aus dem Haus und stiegen ins Auto. Justin fuhr geradewegs in die Stadt und parkte sein Auto auf einem großen Parkplatz. Wir stiegen aus und ließen Jazzy und Jaxon jetzt alleine laufen, immerhin waren wir nicht dafür verantwortlich sie zu tragen.

Zum Glück war Stratford eine Stadt, in der Justin und auch ich ohne Bodyguards rumrennen konnten. Justin kannte hier jeder seit er ein kleiner Junge war und beim Avon Theatre gespielt hatte und mich kannte hier inzwischen auch schon fast jeder, immerhin war ich das Mädchen, dass Justins Herz erobert hatte.


„Wo wollt ihr als erstes hin?" fragte ich Jazzy und Jaxon, die gleich meine Hand nahmen und mich in einen Klamottenladen zerrten. Justin hob Jaxon nun doch hoch und ging mit ihm in die Jungsabteilung, während ich mit Jazzy zusammen bei den Mädchensachen guckte.

Jazzy zeigte auf ein pinkes Kleid, mit kleinen weißen Blümchen dadrauf. Ich nahm es in ihrer Größe runter und ging mit ihr in die Umkleide, wo ich ihr half das Kleid anzuziehen. Sie rannte sofort aus der Umkleide raus und stellte sich vor ihren großen Bruder.

Justin schaute sie lächelnd an und nickte.

„Du siehst aus wie eine Prinzessin." flüsterte er grinsend, während er ihr durch die Haare wuschelte. Ich ging zu den Beiden hin und Justin drückte mir einen Kuss auf die Lippen. „Kauf ihr das Kleid, sie liebt es." hauchte er mir leise ins Ohr, sodass Jazzy es nicht mitbekam.

Ich nickte lächelnd und ging mit Jazzy wieder zurück in die Umkleide, wo ich ihr wieder dabei half sich umzuziehen. Dann hielt Jazzy aufgeregt das Kleid fest und schaute weiter in der Abteilung.

„Guck mal weiter, ob du was findest, ich gehe kurz zu Justin und Jaxon." murmelte ich ihr zu, bevor ich in die Jungsabteilung ging. Justin hatte auch schon total viele Sachen in der Hand, die ich für Jaxon kaufen sollte.

Natürlich hatte ich damit kein Problem, immerhin hatte ich auch haufenweise Geld, seit ich berühmt war. Justin setzte Jaxon auf den Boden und er lief gleich los und fasste jedes T-Shirt an, was in seiner Höhe zu finden war.

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