Amélies Sicht:
Als wir aufgegessen hatten, hob Justin seine Hand und
sofort kam die nervige Kellnerin zu uns.
„Wir möchten zahlen!"
sagte er leise.
Sie nickte und verschwand wieder um die Rechnung
fertig zu machen. Justin holte sein Geldbeutel aus der Hosentasche
und auch ich nahm mein Geld heraus. Justin runzelte verwirrt die
Stirn, doch er sagte nichts dazu.
Dann legte die Kellnerin ihm
die Rechung auf den Tisch und Justin legte ihr 100$ hin, was
natürlich viel zu viel war.
„Stimmt so. Behalten Sie den
Rest!" sagte er freundlich. Sie bedankte sich tausend Mal bei ihm
und als sie Justins genervten Blick bemerkte, entfernte sie sich
endlich von unserem Tisch. Ich hielt ihm 16$ hin, doch Justin sah
mich einfach nur verwirrt an.
„Warum willst du mir Geld geben?"
Ich leckte mir über die Lippen.
„Weil du gerade mein Essen
mit bezahlt hast und ich dir jetzt was schulde?" sagte ich leise.
Justin lachte und packte seinen Geldbeutel weg.
„Du schuldest
mir gar nichts. Das passt schon!" sagte er, während er aufstand
und sich seine Sonnenbrille wieder aufsetzte.
„Du sollst aber
nicht für mich bezahlen!" protestierte ich. Gerade Justin sollte
wissen wie sehr ich es hasste, wenn jemand mir etwas bezahlte oder
mir etwas schenkte.
„Du hast dich kein bisschen verändert.
Früher hast du es auch immer gehasst, wenn ich dir was bezahlt habe.
Es ist niedlich, wenn du diskutieren willst!"
Justin schaute
mich eindringlich an und mein Mund klappte auf, als er ein Verhalten
als 'niedlich' bezeichnete. Sofort löste Justin seinen Blick von mir
und schaute auf den Boden.
Ohne weitere Worte verschwanden wir
aus dem Restaurant und zum Glück war die Anzahl der Paparazzi
begrenzt, sodass wir schnell ins Auto steigen konnten und entspannt
durchatmen konnten.
„Zurück zum Hotel oder wollt ihr noch
etwas unternehmen?" fragte Tom uns freundlich. Er tat mir ein
bisschen leid, weil er die ganze Zeit im Auto warten musste, aber was
anderes blieb ihm nicht übrig.
Justin sah mich fragend an und
nahm seine Sonnenbrille ab. Er wusste, dass ich es hasste wenn er
seine Augen versteckte. Nur weil wir nicht mehr zusammen waren hieß
es nicht, dass ich seine Augen nicht mehr wunderschön fand.
„Lust
auf Kino?" fragte er mich neugierig. Ich lächelte ihn glücklich
an und nickte schließlich. Zwar war ich ein bisschen müde, immerhin
war es schon 20 Uhr und ich hatte davor die Nacht kaum geschlafen,
weil Austin die meiste Zeit gehustet hatte, aber ehrlich gesagt
