Kapitel 257

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Amélies Sicht:


Als wir aufgegessen hatten, hob Justin seine Hand und

sofort kam die nervige Kellnerin zu uns.
„Wir möchten zahlen!"

sagte er leise.
Sie nickte und verschwand wieder um die Rechnung

fertig zu machen. Justin holte sein Geldbeutel aus der Hosentasche

und auch ich nahm mein Geld heraus. Justin runzelte verwirrt die

Stirn, doch er sagte nichts dazu.
Dann legte die Kellnerin ihm

die Rechung auf den Tisch und Justin legte ihr 100$ hin, was

natürlich viel zu viel war.
„Stimmt so. Behalten Sie den

Rest!" sagte er freundlich. Sie bedankte sich tausend Mal bei ihm

und als sie Justins genervten Blick bemerkte, entfernte sie sich

endlich von unserem Tisch. Ich hielt ihm 16$ hin, doch Justin sah

mich einfach nur verwirrt an.
„Warum willst du mir Geld geben?"


Ich leckte mir über die Lippen.
„Weil du gerade mein Essen

mit bezahlt hast und ich dir jetzt was schulde?" sagte ich leise.

Justin lachte und packte seinen Geldbeutel weg.
„Du schuldest

mir gar nichts. Das passt schon!" sagte er, während er aufstand

und sich seine Sonnenbrille wieder aufsetzte.
„Du sollst aber

nicht für mich bezahlen!" protestierte ich. Gerade Justin sollte

wissen wie sehr ich es hasste, wenn jemand mir etwas bezahlte oder

mir etwas schenkte.
„Du hast dich kein bisschen verändert.

Früher hast du es auch immer gehasst, wenn ich dir was bezahlt habe.

Es ist niedlich, wenn du diskutieren willst!"
Justin schaute

mich eindringlich an und mein Mund klappte auf, als er ein Verhalten

als 'niedlich' bezeichnete. Sofort löste Justin seinen Blick von mir

und schaute auf den Boden.
Ohne weitere Worte verschwanden wir

aus dem Restaurant und zum Glück war die Anzahl der Paparazzi

begrenzt, sodass wir schnell ins Auto steigen konnten und entspannt

durchatmen konnten.

„Zurück zum Hotel oder wollt ihr noch

etwas unternehmen?" fragte Tom uns freundlich. Er tat mir ein

bisschen leid, weil er die ganze Zeit im Auto warten musste, aber was

anderes blieb ihm nicht übrig.
Justin sah mich fragend an und

nahm seine Sonnenbrille ab. Er wusste, dass ich es hasste wenn er

seine Augen versteckte. Nur weil wir nicht mehr zusammen waren hieß

es nicht, dass ich seine Augen nicht mehr wunderschön fand.
„Lust

auf Kino?" fragte er mich neugierig. Ich lächelte ihn glücklich

an und nickte schließlich. Zwar war ich ein bisschen müde, immerhin

war es schon 20 Uhr und ich hatte davor die Nacht kaum geschlafen,

weil Austin die meiste Zeit gehustet hatte, aber ehrlich gesagt

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