Kapitel 244

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Amélies Sicht:


Circa drei Monate später war es Mitte Oktober und somit war morgen mein Geburtstag. Ich war schon ziemlich aufgeregt, immerhin hatte ich viele Stars eingeladen, unter anderem auch meinen besten Freund, Justin. Nur leider hatte er vorgestern abgesagt, weil er kurzfristig auf den Philippinen ein Privatkonzert geben wollte.

Ich verstand es natürlich und war ihm nicht sauer.

„Wir können zusammen wann anders feiern." sagte er leise in sein Handy, als ich mit ihm telefonierte.

„Klar!" antwortete ich mit einem Lächeln auf den Lippen. Nach der Woche in Berlin hatten Justin und ich fast täglich Kontakt, sei es durch Skype, Handy oder SMS. Austin und ich waren nach wie vor so glücklich wie am ersten Tag und ich könnte nicht glücklicher sein.

Heute Abend würde ich in meinen Geburtstag reinfeiern und ich konnte es kaum erwarten, um Mitternacht die ganzen Geschenke zu bekommen, auch wenn ich eigentlich gesagt hatte, dass ich nichts haben wollte.

„Du wirst heute Abend die allerschönste sein." hauchte Austin mir am Morgen ins Ohr. Ich schaute ihn lächelnd an und schüttelte den Kopf.

„Ganz sicher wird es Leute geben die Schöner aussehen als ich." murmelte ich leise. Austin küsste meinen Hals und schaute mir anschließend in die Augen.

„Das ist unmöglich. Du bist das wunderschönste Mädchen der Welt."

Ich zog Austin auf das Bett, ohne mich von ihm zu lösen, bis er über mir lag und sich neben meinem Gesicht abstützte.

Unsere Zungen führten einen heißen Kampf, während ich über seinen muskulösen Oberkörper strich. Wir hatten noch nicht miteinander geschlafen, aber ich spürte, dass ich bereit dazu wäre. Ich liebte Austin und wollte ihm das bald auch zeigen, doch Austin löste sich von mir, bevor es noch intimer wurde und stand vom Bett auf.


„Ich geh duschen." flüsterte er. Mit einem letzten Kuss ging er durch das Hotelzimmer und verschwand schließlich im Badezimmer. Wir waren gerade in London, wo ich gestern ein Konzert gegeben hatte. Ich musste nur noch zwei Wochen durchhalten und dann hatte ich den ganzen November, Dezember und Januar frei, bevor es nach Südamerika ging. Ich freute mich schon auf die drei Monate, die ich frei haben würde.

Aber noch mehr freute ich mich gerade auf meinen Geburtstag.

Als es abends soweit war, stand ich im Badezimmer und schminkte mich etwas auffälliger. Ich trug das Kleid von Austin - er hatte es mir vorgestern einfach so geschenkt - dazu dunkelrote Nieten High Heels und ich nahm noch eine dunkelrote Handtasche mit, denn irgendwo musste schließlich mein Handy rein.

Austin trug eine schwarze Jeans und ein dunkelrotes einfarbiges T-Shirt, sodass er perfekt zu meinen Schuhen passte.

Als ich mich schminkte, schlang er von hinten seine Arme um mich und hauchte mir einen zärtlichen Kuss auf den Halswirbel. Ich lächelte in den Spiegel und machte mir einen dezenten Lippenstift auf die Lippen.

„Ich liebe dich." raunte Austin mir ins Ohr.

Ich drehte mich zu ihm um und küsste ihn.

„Ich dich auch."

„Ich bin schon gespannt ob dir mein Geschenk gefallen wird." flüsterte er lächelnd gegen meine Lippen. Ich zog die Augenbrauen nach oben und sah ihn erwartungsvoll an.

„Ich wollte eigentlich nichts haben! Du hast mir schon das Kleid geschenkt!" protestierte ich sofort. Austin zuckte mit den Schultern.

„Trotzdem kriegst du noch was zum Geburtstag, aber erst um Mitternacht, Schatz." murmelte er zwinkernd.

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