Kapitel 305

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Amélies Sicht:

Lächelnd beobachtete ich, wie Justin sich beide Hände vor den Mund hielt und sich mit Tränen in den Augen auf die Knie sinken ließ.

„Oh mein... oh mein Gott!", stotterte er fassungslos.

Er breitete sofort seine Arme aus und Jazzy und Jaxon rannten auf ihn zu, um ihn zu umarmen. Justin begann zu weinen, was mir selbst Tränen in den Augen verpasste, denn ich konnte es nicht ab, wenn andere weinten. Egal ob aus Trauer oder aus Freude.

Aber wenigstens zeigten mir seine Tränen, dass er sich über mein Geschenk freute.

Justin drückte die Beiden ganz fest an sich, während die Tränen über seine Wange liefen. Ich schaute zu meiner Mutter, die bei dem Anblick auch lächeln und fast weinen musste. Meine Großeltern waren ebenso gerührt.

„Ich hab euch so vermisst!", sagte Justin mit zittriger Stimme. Seine Geschwister lösten sich von ihm und grinsten über das ganze Gesicht. Auf einmal kam Jaxon zu mir gerannt und schlang seine kleinen Arme um meine Beine. Ich nahm ich lächelnd auf den Arm und stützte ihn mit meinem Unterarm am Hintern.

„Na mein Großer!", flüsterte ich lächelnd. Jaxon drückte mir einen Kuss auf die Wange, was mich erröten ließ. Der Kleine war so unglaublich niedlich.

Ich schaute zu Justin, der nun Jazzy ganz fest umarmte und sie dabei hoch hob. Er setzte sich auf die Couch, sodass Jazzy auf seinem Schoß saß. Er küsste ihre Wange und ließ sie dabei nicht einmal los.

„Ich liebe dich, Prinzessin!", murmelte Justin immer noch mit Tränen in den Augen. Ich wischte mir mit der freien Hand meine Tränen weg und lächelte glücklich.

„Ich dich auch, Jussy!", hörte ich Jazzy begeistert sagen. Die Beiden so zu sehen ließ fast mein Herz schmelzen. Es war so unglaublich süß und man konnte einfach erkennen, wie sehr die Beiden sich lieb hatten.

Nach zwei weiteren Minuten ließ Justin die Kleine endlich runter und stand von der Couch auf. Er wischte sich mit dem Handrücken über die Augen, die schon ein bisschen gerötet waren und ich stellte Jaxon wieder auf den Boden, damit er zu Justin rennen konnte.

Justin hob ihn hoch und schleuderte ihn im Kreis, bevor er auch ihn ganz fest an sich drückte und ihm etwas ins Ohr murmelte.

„Amélieeeeeee!", schrie Jazzy aufgedreht. Sie rannte zu mir und sprang mir so ziemlich in die Arme, dass ich wirklich Angst hatte nach hinten zu kippen.

„Hey, Süße. Alles okay?", fragte ich sie glücklich. Ich hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn und sah ihr in ihre kleinen Augen, die vor Freude nur so strahlten.

„Jaaaaaa!", rief sie aufgeregt.

„Ich muss jetzt in die Küche, das Essen fertig machen. Geh solange zu deinem Bruder, okay? Justin hat dich ganz doll vermisst!", sagte ich lächelnd. Sie nickte zufrieden und sprang auch fast wieder von meinem Arm runter.

Mit einem Strahlen im Gesicht ging ich in die Küche und stellte die Töpfe wieder auf die heißen Herdplatten, damit alles zuende kochen konnte.

Circa fünf Minuten später goss ich das Wasser von den Spaghetti ab und spürte kurz darauf hin zwei Arme um meinem Bauch. Justin küsste von meinem Hals zu meiner Wange und knabberte leicht an meinem Ohrläppchen.

„Ich liebe dich so so so so sehr! Danke, Engel! Ich kann nicht glauben, dass du die Beiden hierher gebracht hast!", sagte Justin fassungslos. Ich drehte mich zu ihm um und schlang meine Arme um seinen Hals.

„Es war nicht so leicht deinen Vater zu überreden, aber ich hab es geschafft und ich bin so erleichtert darüber, dass du dich so freust!"

Justin legte seine Hände an meine Hüfte und zog mich enger an sich. Er biss sich sanft auf die Unterlippe, was ziemlich sexy aussah und mich schwach werden ließ.

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