Kapitel 102

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Amélies Sicht:


Es war schwer für Justin, auf die Straße zu gehen, ohne von Paparazzi verfolgt zu werden. Das war wohl jedem klar. Aber heute war es extrem schlimm. Alle wollten die Wahrheit wissen, alle wollten ein Geständnis von Justin hören, dass er Marihuana konsumiert hatte.

Wir versuchten die Fragen zu ignorieren, als wir mit Jazzy und Jaxon ins Kino gingen. Justin hatte natürlich das Kino gebucht, sodass wir wenigstens dort unsere Ruhe hatten.

Als wir dort ankamen, fragten wir Jazzy und Jaxon erstmal, ob alles okay mit ihnen war.

„Jussy? Hast du Drogen genommen?" fragte Jazzy traurig. Natürlich hatte sie die ganze Fragerei von den Paparazzi mitbekommen, sie war ja nicht blöd.

„Nein mein Schatz, hab ich nicht." sagte Justin lächelnd. Er nahm meine Hand und drückte mir einen Kuss auf die Lippen. „Ich bin so froh, dass du mir glaubst. Andere Mädchen hätten mich schon lange verlassen." flüsterte Justin beruhigt.

Ich strich ihm über die Wange und sah ihm tief in die Augen. „Wieso sollte ich dich verlassen? Du hast gesagt, dass du nicht gekifft hast und ich glaube dir. Ich liebe dich, Justin." flüsterte ich glücklich.

Justin legte seine Lippen erneut auf meine und massierte sie zärtlich. In meinem Bauch flogen tausende Schmetterlinge. Wie ich dieses Gefühl liebte.

Als wir uns voneinander lösten, ging Justin Popcorn holen. Ich machte mich derweil schon mal auf den Weg ins Kino, mit den Kleinen im Schlepptau.

Sie setzten sich nebeneinander auf eine Kuschelbank und ich setzte mich auch auf eine. Als Justin mit dem Popcorn kam, gab er es seinen Geschwistern und zog mich schließlich in seine Arme.

Wir schauten uns irgendeinen Kinderfilm an, von dem ich keine Ahnung hatte, wie der hieß. Aber die meiste Zeit interessierte ich mich sowieso nur für Justins Lippen, die ständig auf meinen lagen.

Wir konnten uns irgendwie gar nicht voneinander lösen, sondern knutschen die ganze Zeit rum. Zum Glück bekamen Jazzy und Jaxon das nicht mit, denn die starrten gebannt auf die Leinwand und aßen ihr Popcorn.

„Hat dir schon mal jemand gesagt, wie schön du bist?" fragte Justin mit leiser Stimme. Ich lächelte ihn an und legte meine Hände in seinen Nacken. „Kennst du Justin Drew Bieber? Der sagt mir das fast täglich." hauchte ich gegen seine Lippen.

„Echt? Den Typen mag ich." flüsterte Justin grinsend.

„Spinner." murmelte ich lachend, bevor ich meine Lippen erneut auf seine legte.


Als der Film vorbei war, mussten wir uns wieder aus dem Kino rausdrängeln. Wir hatten den Hinterausgang genommen, aber auch da waren total viele Paparazzi, sodass wir wirklich auf Jazzy und Jaxon aufpassen mussten.

Justin zog mich ins nächste Geschäft rein, wo wir uns erstmal versteckten. „Wenn wir schon hier sind, können wir auch ein Körbchen für Chio holen." sagte ich lächelnd, als ich bemerkte, dass es ein Tiergeschäft war. Justin nickte zufrieden und seine Schwester rannte sofort los, um ein Körbchen zu suchen.

Bis jetzt hatte er immer auf dem Teppich im Wohnzimmer geschlafen und da hatte er sich selten wegbewegt. Wahrscheinlich war ihm das alles so neu. Und ohne Körbchen würde ich mich als Hund auch nicht wohl fühlen.

Nach langem Suchen hatten wir einen gefunden, den Justin natürlich bezahlte. Dann rief Justin Scooter an.

„Ey kannst du uns abholen? Es sind heute zu viele Paparazzi, wir haben keine Chance heil nach Hause zu kommen." sagte er mit ernster Stimme. Er gab ihm noch die Adresse durch, wo wir uns aufhielten und dann warteten wir sehnsüchtig auf Scooter.

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