Kapitel 191

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Justins Sicht:


Nachdem ich mit Amélie telefoniert hatte, war ich noch schlechter gelaunt. Ich ging in die Küche und holte mir eine neue Flasche Bier aus dem Kühlschrank.

Dann ging ich zu Twist und Za zurück und warf Kenny dabei einen genervten Blick zu. Er schüttelte nur den Kopf und kam zu uns.

„Justin gib mir das Bier." sagte er enttäuscht. Ich schüttelte den Kopf und nahm einen großen Schluck.

„Nö du kannst das Bier, dass eben runtergefallen ist, wegmachen!" sagte ich schmunzelnd. Kenny schaute mich fassungslos an.

„Du bist betrunken. Hör auf wegen Amélie zu trinken!" sagte er wütend.

Ich sprang auf und packte ihn am Kragen.

„Wehe du sagst noch einmal ihren Namen! Dann hast du meine Faust in der Fresse, ist das klar?" keifte ich aufgebracht. Kenny nickte und ich ließ ihn los und setzte mich zurück auf die Couch. Ich hatte mich schon daran gewöhnt dauerhaft betrunken und high zu sein, deshalb torkelte ich auch kaum und auf Fragen konnte ich auch normal antworten.

Gerade als ich den nächsten Schluck trinken wollte, klingelte mein Handy wieder.

Diesmal war es eine unbekannte Nummer.

Genervt ging ich in mein Schlafzimmer, wo ich den Anruf annahm.

„Hallo?" murmelte ich leise.

„Hey, Justin.. hier ist Monika.. Ich.."

„Ich will nicht mit Amélie sprechen, falls du deswegen anrufst!" knurrte ich in den Hörer, sodass sie nicht aussprechen konnte.

„Nein.. sie ist gar nicht hier.. Wir haben im Moment keinen Kontakt zu ihr." sagte Monika traurig.

Ich setzte mich auf mein Bett und nahm einen Schluck von meinem Bier, das ich mit nach oben genommen hatte.

„Warum rufst du dann an?" wollte ich genervt wissen. Ich hatte echt keinen Bock mit der Mutter meiner EX Freundin zu reden.


„Ich wollte fragen, wie es dir geht.. Amélie hat uns erzählt, was sie dir angetan hat und ich mache mir Sorgen um dich.. Du hast das nicht verdient und ich weiß auch gar nicht was in meine Tochter gefahren ist... Sie hat sich total verändert.. Justin ich möchte, dass du weißt, dass wir mit ihrer Entscheidung nicht einverstanden sind." murmelte sie in den Hörer.

Ich seufzte und verdrehte die Augen.

„Ja, ja mir geht's gut. Sie hat 'ne Entscheidung getroffen und damit muss ich klarkommen. Ich hab eh kein Bock mehr auf sie und mit dir will ich auch nicht sprechen, bye." sagte ich und damit legte ich auf und schaltete mein Handy aus.

Ich ließ es oben im Schlafzimmer liegen und ging wieder nach unten, wo plötzlich drei Mädels auf der Couch saßen. Sie hatten verdammt knappe Sachen an und sahen ehrlich gesagt aus wie Stripperinnen.

„Ähm Bro's.. wer sind die heißen Schnitten?" fragte ich Christopher und Xavier grinsend. Chris kam zu mir und legte mir eine Hand auf die Schulter.

„Stripperinnen, wir kennen sie aus 'nem Club und dachten wir könnten ein bisschen Party machen und Spaß haben, schließlich brauchst du Ablenkung." sagte Christopher zwinkernd.

Ich grinste die eine Stripperin verführerisch an, sodass sie mir einen scharfen Blick zurückwarf.

„Ihr wisst genau, was ich brauche, Bro's!" sagte ich begeistert.

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