Amélies Sicht:
Weniger als zwei Tage später, hatte ich noch zwei Stunden, die ich mit Justin verbringen konnte, bevor ich zum Flughafen musste. Ich wollte diese zwei Stunden mit Justin alleine verbringen, da wir gestern den gesamten Tag mit Justins Großeltern unterwegs waren, beziehungsweise gebacken haben.
„Ich will nicht, dass du gehst!", murmelte Justin traurig, während ich meine letzten Sachen in meinen Rucksack packte. Justin stand gegen die Wand gelehnt und starrte mich mit leerem Blick an.
Ich ging zu ihm und legte meine Hände in seinen Nacken.
„Ich will auch nicht gehen, aber ich muss. Morgen lerne ich meine Großeltern kennen und da möchte ich wirklich zuhause sein. Aber hey... es ist nur knapp 'ne Woche. An Silvester sehen wir uns wieder", flüsterte ich gegen seine Lippen. Justin strahlte über beide Ohren und nickte. Er strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und sah mir tief in die Augen. Seine Augen waren immer noch die schönsten Augen der Welt und sie strahlten wieder ein bisschen. Natürlich sah er immer noch ziemlich fertig aus, immerhin war er seit zwei Tagen auf Entzug, aber ich war mir sicher, dass er es schaffen würde und bald wieder komplett gesund aussah.
Er legte seine Hände an meine Taille, drehte mich schnurstracks um und drückte mich verlangend gegen die Wand.
„Jus...", doch ich hatte keine Chance etwas zu sagen, denn Justin presste seine Lippen auf meine und küsste mich leidenschaftlich.
Er fuhr mit seiner Zunge über meine Unterlippe und ich gewährte ihm Einlass, sodass unsere Zungen einen wilden Kampf führten. Meine Finger krallte ich lustvoll in seine Haare, während Justin seine Hände an meinen Hintern legte und ich meine Beine um seine Mitte schlang.
Justin stöhnte in den Kuss und presste sich noch enger an mich. Ich spürte seine Erregung, was auch mich noch mehr erregte.
Unsere Lippen massierten sich gegenseitig, als ich leicht auf seine Unterlippe biss, was ihn zum Keuchen brachte. Zwischen uns loderte ein Feuer. Ich spürte, wie mir immer heißer wurde und wie sehr meine Lust wuchs.
Ich schlang meine Beine noch enger um ihn und so langsam glaubte ich, dass kein Blatt mehr zwischen uns passte.
Justin ging mit mir zum Bett und legte mich rauf. Da ich meine Beine um ihn geschlungen hatte, lag Justin über mir und sein Schritt rieb an meinem. Er trug nur eine helle Jeans, während ich eine kurze Jogginghose und ein Top trug.
Erregt stöhnte ich auf, als Justin feuchte Küsse auf meinem Hals verteilte. Er rieb dabei seine Beule immer wieder an meiner intimsten Stelle, was mich beinahe Sterne sehen ließ.
Auf einmal spürte ich, wie er an meinem Hals saugte. Ich schloss die Augen und bewegte mein Becken ein bisschen, sodass ich noch mehr gegen seinen Schritt drückte.
„Baby!", stöhnte Justin in mein Ohr. Ich krallte meine Finger in seine Schultern und atmete immer schwerer, weil Justin bei jeder Bewegung die Stelle traf, die mich immer näher gen Höhepunkt brachte.
Er wechselte auf die andere Seite meines Halses und verteilte auch dort Küsse, allerdings diesmal etwas sanfter und liebevoller.
Bei seinen Bewegungen begann mein Unterleib heftig zu pochen, was mich erneut aufstöhnen ließ. Ich rieb mein Unterleib gegen seines und Justin sah mir in die Augen, während er sich im gleichen Tempo auf mir bewegte.
Ich schloss meine Augen und wölbte mich vor Lust, als alles in mir explodierte und ich einen sehr intensiven Orgasmus hatte.
„Justin!", stöhnte ich dabei und krallte meine Fingerspitzen noch mehr in seine Schultern.
