Kapitel 247

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Amélies Sicht:


Gegen vier Uhr morgens, also nur eine Stunde später, dachte ich immer noch über die Nachrichten von Austin nach und darüber, dass er eindeutig eifersüchtig auf Justin war. Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte, immerhin sagte Austin mir ständig das er mir vertraute - doch das tat er nicht. Justin merkte, dass ich beim Tanzen nicht wirklich anwesend war, außerdem wurde ich langsam ziemlich müde und somit legte er einen Arm um mich und hauchte mir etwas ins Ohr.

„Soll ich dich zum Hotel fahren?"

Ich sah ihn unsicher an und zog meine Augenbrauen nach oben.

„Hast du nichts getrunken?" fragte ich ihn unsicher.

„Doch, aber nur ein halbes Bier, also kann ich dich problemlos fahren." flüsterte er lächelnd.

„Okay, ich will mich nur noch verabschieden."

Er nickte und ging zum Ausgang, wo er auf mich wartete. Ich ging zu jedem Gast hin und umarmte ihn. Zum Schluss umarmte ich Fredo und Denise.

„Sag mal... läuft bei euch wieder etwas?" fragte Denise mich leise, während sie zu Justin deutete. Ich schüttelte abrupt den Kopf.

„Wir sind nur beste Freunde, wieso?"

Denise grinste Fredo an und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Ach... nur so."

Verwirrt umarmte ich Denise noch einmal und dann ging ich zum Ausgang. Justin lächelte mir zu und öffnete die Tür. Es war zwar alles abgesperrt, aber an den Rändern standen trotzdem haufenweise Paparazzi.

„Hier.. nimm meine Jacke." flüsterte er mir ins Ohr, während er mir seine Jacke reichte. Ich zog sie an und setzte die Kapuze auf. Justin legte seinen Arm um mich und ging mit mir nach draußen. Ich vergrub ängstlich mein Gesicht an seiner Brust und hielt die Seite von der Kapuze über mein Gesicht, sodass die Paparazzi keine Chance hatten mich zu fotografieren.


Justin hielt sich auch die Hand vor das Gesicht und ging mit mir seitlich am Club vorbei, bis zu seinem Auto. Ich hatte wirklich Angst, weil ein paar Paparazzi beinahe die Absperrung umrannten. Natürlich kamen die Securityleute vom Club und Tom zur Hilfe und auch Kenny kam Sekunden später nach, um die Fotografen unter Kontrolle zu halten, aber das war gar nicht so leicht.

Schnell öffnete Justin die Tür von der Beifahrerseite und er sorgte dafür, dass ich mich unversehrt reinsetzen konnte. Ein Paparazzo schlug leicht gegen das Auto, weshalb ich aufquiekte und mein Gesicht in meinen Händen vergrub.

Justin schloss die Tür und ging mit Hilfe von Kenny irgendwie vorne um sein Auto rum. Er war mit seinem weißen Ferrari hier, der natürlich alles andere als auffällig war.

Justin öffnete mit Gewalt die Fahrertür und stieg ein. Kenny schloss sie hinter ihm und nun standen selbst vor dem Auto hunderte Paparazzi, die gar nicht mehr aufhörten Fotos zu machen. Das Blitzlicht war so hell und die Paparazzi drängten sich so sehr gegen das Auto, dass ich es wirklich mit der Angst zutun bekam.

Ein Papz schlug gegen meine Fensterscheibe und ich hielt immer mehr Justins Jacke vor mein Gesicht, wobei mir sein Duft in die Nase kam. Ich inhalierte ihn, in der Hoffnung das ich mich dadurch ein bisschen wohler fühlte, doch das klappte nicht so ganz.

Der nächste Paparazzo schlug gegen die Fensterscheibe und schrie irgendwas unverständliches.

„Justin!" wimmerte ich ängstlich.

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