Kapitel 341

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Hey Leute.. es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht...
Es kommen nur noch 2 Kapitel. ( Die Hochzeit im nächsten & der Epilog)
Aber dafür habe ich gerade den Prolog von meiner neuen Geschichte hochgeladen! Und für einige wird diese Geschichte bekannt sein, denn es ist "More than best friends", aber komplett umgeschrieben. :)
Ich hoffe ihr schaut am Ende dieses Kapitels bei meiner neuen Geschichte vorbei.
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Justins Sicht:

Gut einen Monat nach dem misslungenen Urlaub mit Amélie und nach dem Tod von Jamie, plante ich meine neue Tour und nahm weiterhin meine Songs für das neue Album auf. Scooter hatte mir erlaubt endlich wieder die Bühne zu betreten, er glaubte endlich an mich und vertraute mir damit, dass ich mich fit genug fühlte, meine Karriere wieder durchzustarten.
Er und meine Mutter waren tatsächlich umgezogen. Nach Los Angeles, damit sie Amélie und mich jederzeit unterstützen konnten. Wenn ich im Studio stand und meine neuen Songs für das neue Album aufnahm, kümmerte sich entweder Amélie um meinen Sohn oder sie gab ihn an meine Mutter ab, wenn sie mich ins Studio begleitete. Natürlich hatte sie Angst um mich, wenn ich erst mitten in der Nacht nach Hause kam, weil ich den ganzen Tag durcharbeitete. Doch ich achtete immer darauf, dass ich mich nicht überanstrengte und genügend schlief.
Als Vater war es nicht allzu leicht die Nächte durchzuschlafen, aber ich liebte meinen neuen Job als Papa und ich freute mich wie immer darüber, dass Amélie sich genauso an der Erziehung meines Sohnes beteiligte. Manchmal, wenn ich die Beiden beobachtete, dann würde ich beinahe behaupten, dass Amélie sich in meinen Kleinen verliebt hatte und dass sie doch kein Problem damit hatte, dass es nicht ihr Kind war.

Wir planten nebenbei fleißig die Hochzeit, schrieben Einladungen und verbreiteten unsere Verlobung mit Freude. Scooter und meine Mutter hatten sich übertrieben über die Verlobung gefreut. Natürlich hatten beide ein paar Zweifel geäußert, weil wir uns schon ziemlich unerwartet zu einer Hochzeit entschlossen hatten, aber sie unterstützten uns bei dieser Entscheidung.
Denise und Za hatten sich ebenfalls gefreut. Fredo und alle unsere Freunde waren schon kurz davor eine Party für uns zu schmeißen. 

„Schatz, wo willst du die Flitterwochen verbringen?", fragte ich meine Freundin lächelnd. Wir saßen gerade im Backstage-Bereich von der Konzerthalle, in der der Jingle Ball stattfinden würde. Ich würde das erste Mal seit langem alleine auf der Bühne stehen und ich war wirklich sehr nervös. So nervös war ich nicht einmal bei meinem ersten Auftritt. Meine Mutter hielt meine kleine Halbschwester auf dem Arm und Jayden saß bei Scooter auf dem Schoß. Er hatte sich mit dem Kleinen echt angefreundet, obwohl er zuerst gegen Jamie war.
„Wie wäre es mit Hawaii? Oder Griechenland?"
„Das ist aber ein großer Unterschied, Babe", scherzte ich zwinkernd. Amélie zuckte mit den Schultern.
„Mir ist es egal, wo ich mit dir hinfliege", murmelte sie leise. „Du solltest dich jetzt lieber auf den Auftritt vorbereiten, Schatz."
Ich atmete schwer und schaute auf die Uhr und tatsächlich würde ich in drei Stunden mit meinem Auftritt dran sein. Meine Hände wurden ganz schwitzig und ich brauchte Zeit mit meinem Sohn. Aus diesem Grund hob ich ihn von Scooters Schoß hoch und nahm ihn in den Arm.
„Na mein Süßer, habe ich dir schon gesagt, dass ich dich liebe?", hauchte ich gegen sein Gesicht. Ich hauchte ihm einen Kuss auf die Stirn und strahlte über beide Ohren. Amélie stellte sich neben mich und strich mir über den Rücken. Ich sah sie neugierig an und starrte anschließend auf ihren Bauch.
„Was ist bei dir? Bist du schwanger?", fragte ich hoffnungsvoll. Amélie und ich schliefen fast jeden Tag miteinander, ohne zu verhüten, denn wir wollten beide ein Baby. Wir wollten eine kleine Familie gründen und ich fühlte mich bereit dazu ein zweites Mal Vater zu werden und diesmal mit der Liebe meines Lebens.
Amélie schüttelte den Kopf und fasste sich über den Bauch.
„Ich hab meine Tage bekommen, habe vorsichtshalber danach trotzdem einen Test gemacht, aber... negativ."
Ich seufzte traurig und hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen.
„Das wird schon, Schatz. Wir müssen uns nur mehr Zeit lassen", flüsterte ich ihr ins Ohr. Ich überreichte meiner Freundin den Kleinen und küsste sie noch einmal, bevor ich mich in dem Nebenraum auf den Auftritt vorbereitete.

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